Jonas Folger (10.): Ein Mini-Bike zum Geburtstag

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Am heutigen Samstag feiert Moto2-Pilot Jonas Folger seinen 23. Geburtstag. Seine Familie überraschte ihn mit einem ganz besonderen Geschenk, nachdem er im Qualifying Platz 10 erzielt hatte.

Der WM-Sechste Jonas Folger erlebte am Samstag im Qualifying einen kleinen Rückschlag, als er nur den zehnten Platz erreichte. Dies war aber schnell vergessen, als der Kalex-Pilot mit seiner Familie, Freundin Anna und dem Team Team Dynavolt Intact GP seinen Geburtstag im Paddock feierte.

Von seiner Familie bekam Folger ein besonderes Geschenk. Das Mini-Bike mit dem die Karriere des Bayern vor vielen Jahren begonnen hatte. Auch Folgers Landsmann und langjähriger Weggefährte Marcel Schrötter durfte bei den Feierlichkeiten nicht fehlen. «Am Sonntag wird dann wahrscheinlich noch nachgefeiert. Aber es ist sehr schön, dass meine Familie hier ist», erklärte Folger.

Im Qualifying hatte der nun 23-Jährige zuvor den zehnten Platz erreicht. «Es war okay, obwohl es für die letzten zwei oder drei Zehntel nicht ganz gereicht hat. Wir haben unterschiedliche Reifen probiert. Am Ende hatten wir nochmal den harten Hinterreifen Nummer 4 ausprobiert, der aber gar nicht funktionierte. Vielleicht hätten wir uns einen 3er-Reifen aufheben sollen. Doch so ist es nun mal. Mit Platz 10 ist noch nichts verloren», weiß der Bayer. «Nun müssen wir uns nochmal die Daten ansehen, wo es fehlt. Wir wissen noch nicht, was wir am Sonntag genau ändern. Vielleicht brauche ich noch mehr Gefühl für die Front, aber wir sind nicht weit weg. Fahrerisch und durch Windschatten ist noch mehr drin. Ich war zweimal mit Sandro draußen, hatte aber keinen schnelleren Fahrer vor mir, alleine habe ich es auch nicht geschafft. Ich hoffe nun auf das Warm-up.»

Was die Pace betrifft, liegen Zarco und Lüthi vorne. «Ja, ganz klar», bestätigte Folger gegenüber SPEEDWEEK.com. «Sie sind die Schnellsten. Doch wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren und dürfen nicht zu sehr schauen, was die anderen machen. Dann schauen wir mal, wo wir landen. Es war ziemlich schwierig, alle Sektoren zusammenzubekommen. Ich habe aber nicht einen bestimmten vermasselt.»

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