Katar: Honda dominiert wieder – KTM seit 2014 sieglos

Von Oliver Feldtweg
Moto3
Das Moto3-Feld in Doha

Das Moto3-Feld in Doha

Die Moto3-WM vereint Fahrer aus Honda und KTM, erstmals ist ein Fahrer aus Kasachstan dabei. Sieben Fahrer können sich bereits GP-Sieger nennen, die Weltmeister sind alle aufgestiegen.

Einmal mehr hat es die Moto3-Klasse geschafft, junge, talentierte Fahrer aus der ganzen Welt in den Grand-Prix-Sport zu befördern. Die größten Veränderungen in der Moto3 im Vergleich zu 2017 lauten:

– Nicht mehr dabei sind: Joan Mir (jetzt Moto2), Romano Fenati (Moto2), Jules Danilo (Moto2), Bo Bendsneyder (Moto2), Manuel Pagliani (CEV), Maria Herrera (Supersport 300-WM), Juanfran Guevara und Patrik Pulkkinen.

– Neu dabei sind die folgenden Rookies: Jaume Masia, Dennis Foggia, Kazuki Masaki, Alonso Lopez und Makar Yurchenko.

– Sieben Fahrer der 2017-Startliste haben bereits Siege errungen: Niccolò Antonelli (3), Aron Canet (3), Enea Bastianini (2), Livio Loi (1), Andrea Migno (1), John McPhee (1) und Jorge Martin, der in Katar am Sonntag GP-Sieg Nummer 2 feierte.

– Von den 28 Fahrern, die in der Moto3 starten, begannen 13 die Saison als Teenager. Der jüngste Fahrer, der in der Moto3-Klasse in Katar losfuhr, ist Alonso Lopez, der beim ersten Rennen der Saison 16 Jahre und 87 Tage alt war.

– Vier Fahrer auf dem Moto3-Grid sind 22 und älter: Niccolò Antonelli (22 Jahre und 23 Tage), Andrea Migno (22 Jahre und 68 Tage), John McPhee (23 Jahre und 247 Tage) und Jakub Kornfeil (24 Jahre und 344 Tage).

– Nachdem Joan Mir und Romano Fenati in die Moto2 aufgestiegen sind, sind Niccolò Antonelli und Aron Canet jetzt die erfolgreichsten Moto3-Fahrer im Feld, wobei beide je drei Siege für sich behaupten konnten. Ihre größten Rivalen sind Enea Bastianini und Jorge Martin mit je zwei Siegen. Der Italiener hat die meisten Podiumsplätze im Feld, nämlich 18.

– Der Tscheche Jakub Kornfeil ist der einzige Fahrer des aktuellen Felds, der in allen 106 Moto3-Rennen gestartet ist, seit die Klasse 2012 eingeführt wurde.

– Niccolò Antonelli ist der einzige Fahrer aus dem jetzigen Moto3-Feld, der schon einmal ein Rennen in Katar gewonnen hat. Das war 2016. Antonelli war der zweite Italiener nach Andrea Iannone 2009, der in Katar einen Sieg holen konnte. Seit diesem Sieg ist Antonellis bestes Resultat der zweite Platz in Japan 2017.

– Niccolò Antonelli (2016), John McPhee (2017), Jorge Martin (2017 und 2018) sowie Enea Bastianini (2015) sind die einzigen Fahrer im Aufgebot, die in Katar schon einmal auf dem Podium standen.

– In den letzten neun Jahren in der Moto3/125ccm-Klasse ist der Fahrer, der dann den WM-Titel geholt hat, jedes Mal in Katar auf dem Podest gestanden.

– Seit die Moto3 im Jahr 2012 eingeführt wurde, stand in Katar jedes Jahr ein anderer Sieger auf dem Podest der kleinsten Klasse.

– Mit seinem Sieg in Valencia letztes Jahr wurde Jorge Martin auf der Gresini-Honda der neunte spanische Fahrer (und insgesamt der 25.), der in der Moto3-Klasse gewonnen hat. Der aktuelle WM-Leader ist letztes Jahr in Katar zum ersten Mal in seiner GP-Karriere von der Pole-Position gestartet, nachdem die Qualifyings wegen schlechten Wetters abgesagt wurden. Er ist dann als Dritter über die Ziellinie gefahren, was ihm seinen zweiten Podiumsplatz in der Moto3 beschert hat.

– Wie 2015 und 2017 haben auf dem Losail Circuit auch 2018 die Honda-Fahrer die ersten fünf Plätze in der Moto3-Klasse belegt. Den letzte KTM-Sieg in der Moto3-Klasse in Doha feierte

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