Ölteppich gelegt: Antonio Nepa darf FP2 nicht fahren
Weil er seine kaputte KTM in Turn 4 nicht abstellte und dadurch eine elendslange Ölspur auf der Piste verbreitete, wurde Antonio Nepa vom Moto3-FP2 in Australien ausgeschlossen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der Italiener Antonio Nepa hat im Sommer beim Green Power CIP-KTM-Team von Alain Bronec den Platz von Makar Yurchenko übernommen. Richtig Schlagzeilen machte der Italiener aber erst heute, als er durch das Verschleppen einer Ölspur auf dem Phillip Island Grand Prix Circuit für eine ziemlich lange Unterbrechung und für eine rote Flagge nach 7 Minuten des ersten freien Moto3-Trainings sorgte.
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Für diesen Leichtsinn wurde Nepa von der Race Direction prompt bestraft: Die Startnummer 81 der Moto3-Klasse wurde gemäss Artikel 3.5.5 der FIM World Championship Grand Prix Regulations und des FIM Disciplinary und Arbitration Code vom zweiten Moto3-Training am Freitag ausgeschlossen. Die Begründung:
Am 26. Oktober 2018 um 10.01 Uhr des Moto3-FP1 fuhr Nepa auf eine unverantwortliche Weise durch Turn 4, weil er sich nicht davon überzeugte, in welchem Zustand sein Motorrad befand, als er die Maschine neu startete und die Session fortsetzte.
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Nepa verstieß dadurch gegen Artikel 1.21.2 der FIM World Championship Grand Prix Regulations. Dort heißt es: Die Fahrer müssen in verantwortungsvoller Manier fahren und dürfen ihre Gegner nicht in Gefahr bringen, weder auf der Piste noch in der Boxengase. Der Vorfall wurde als "schweres Vergehen" betrachtet.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die Strafe
Aus den erwähnten Gründen hat das MotoGP Stewards Panel beschlossen, Nepa nicht am FP2 der Moto3-Klasse beim "MICHELIN AUSTRALIAN MOTORCYCLE GRAND PRIX" teilnehmen zu lassen. Einspruch
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Für eine Kaution von 1320 Euro hätte das CIP-Team Einspruch erhoben werden können. Teamchef Alain Bronec verzichtete darauf.
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