Petronas-Sprinta: Ist McPhee ein Moto3-Titelanwärter?

Von Nora Lantschner
Moto3
John McPhee (rechts) neben Khairul Idham Pawi, Franco Morbidelli und Fabio Quartararo

John McPhee (rechts) neben Khairul Idham Pawi, Franco Morbidelli und Fabio Quartararo

Das Petronas-Sprinta-Team präsentierte am Montag in Kuala Lumpur die Lackierung für die Moto3-Saison 2019. Team Principal Razlan Razali fordert starke Ergebnisse von John McPhee und Ayumu Sasaki.

Am Montag enthüllten nicht nur die MotoGP-Fahrer Fabio Quartararo und Franco Morbidelli ihr Arbeitsgerät für die Saison 2019, auch die Moto3-Piloten des Petronas Sprinta Racing Teams standen in den Petronas-Towers in Kuala Lumpur mit ihren Honda-Bikes auf der Bühne.

«Im Moto3-Team müssen wir nun starke Ergebnisse zeigen. Wir erwarten von beiden Piloten, dass sie um die Weltmeisterschaft kämpfen. Das ist wahrscheinlich das am schwierigsten zu erreichende Ziel, dass sich das Team gesteckt hat», gab Team Principal Razlan Razali hohe Ziele für John McPhee und Ayumu Sasaki vor.

Neuzugang McPhee holte mit der CIP-KTM-Truppe 2018 zwei Podiumsplätze und landete auf WM-Rang 12. Der Schotte, der 2016 auf Peugeot schon den Brünn-GP gewinnen konnte, fühlt sich im neuen Rennstall wohl und hat sich für die kommende Saison viel vorgenommen.

«Bis jetzt war es großartig. Seit den ersten Tagen im November ist das Gefühl mit dem Team fantastisch. Ich war schon bei einigen Teams und meine Moto3-Erfahrung wird immer größer. Der erste Test war sehr positiv, die Jungs sind sehr professionell», berichtete der 24-Jährige bei der offiziellen Teamvorstellung.

«Ich muss darum kämpfen, ein Titelanwärter zu sein, das ist mein Fokus. Ich nehme jedes Rennen, wie es kommt, und versuche jedes Wochenende die bestmögliche Performance abzuliefern. Ich glaube, dass wir eine wirklich gute Chance haben, um die Weltmeisterschaft zu kämpfen», unterstrich McPhee.

Der 18-jährige Sasaki geht hingegen in seine dritte Moto3-Saison mit dem Team aus Malaysia: «Ich habe mit ihnen in der Weltmeisterschaft angefangen, ich kenne es nur so. Das Team ist wie eine Familie für mich, fast das ganze Jahr bin ich mit ihnen unterwegs, nur im Dezember nicht. Ich fühle mich sehr wohl.»

«Die letzten zwei Jahren waren hart, aber die letzten Rennen des Vorjahres waren sehr gut», erinnerte Sasaki – in Japan und Australien fuhr er 2018 in die Top-10, beim Saisonfinale in Valencia landete er auf Rang 11. Die Moto3-WM beendete er auf Rang 20.

«Ich hoffe, ich kann dort weitermachen und werde versuchen, mich im ersten Rennen stark zu präsentieren. Natürlich habe ich dieses Jahr einen starken Teamkollegen, das wird mir auch helfen. Ich freue mich sehr und kann das erste Rennen in Katar kaum noch abwarten», erklärte der Japaner sechs Wochen vor dem Saisonauftakt.

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