Jerez-Test: Romano Fenati gibt Debüt auf Husqvarna

Von Waldemar Da Rin
Romano Fenati auf der Husqvarna FR 250 GP

Romano Fenati auf der Husqvarna FR 250 GP

In Jerez stieg Romano Fenati erstmals auf die Husqvarna des Max Racing Teams, mit der er 2020 in der Moto3-WM antreten wird. Trotz der regnerischen Bedingungen bewertete er den Test als sehr positiv.

2019 sicherte sich das Sterilgarda Max Racing Team von Max Biaggi und Peter Öttl mit Aron Canet den Vize-WM-Titel. Für die kommende Saison steigt der Rennstall auf die KTM-Zweitmarke Husqvarna um – als einziges Team in der Moto3-WM – und stockt auf zwei Fahrer auf.

Beim Privattest in Jerez ließen sich Alonso Lopez und Romano Fenati auch vom Regen nicht davon abhalten, die ersten Runden auf ihrem neuen Arbeitsgerät zu drehen. Dafür stand dem Team eine neue Husqvarna FR 250 GP zur Verfügung. «Wir sind wenige Runden gefahren. Es ging mehr darum, das Vertrauen zum neuen Motorrad aufzubauen, als zu versuchen eine gute Rundenzeit zu fahren oder etwas am Set-up auszuprobieren», erklärte der 23-jährige Italiener, der nur für den einen Testtag nach Jerez geflogen war.

Hat sich der Aufwand bezahlt gemacht? «Was das Wetter angeht nicht, aber meiner Meinung nach war es trotzdem sehr positiv, weil ich so schon im Kopf habe, wie das Motorrad ist. Im Winter kann ich mich also darauf vorbereiten», meinte Fenati, der 2019 noch auf der Snipers-Honda unterwegs war.

In Spielberg gelang dem Moto3-Rückkehrer mit einem überzeugenden Sieg ein Befreiungsschlag, insgesamt war der 16. WM-Rang für den elffachen GP-Sieger aber nicht zufriedenstellend. «Wir hatten viel Auf und Ab», weiß auch Fenati. «Es war ein bisschen schwierig. Aber jetzt werden wir mit Husqvarna versuchen, vom Anfang bis zum Ende immer ein konkurrenzfähiges Motorrad hinzustellen», gab sich der Moto3-Vizeweltmeister von 2017 voll motiviert.

Für das Sterilgarda Max Racing Team war es wichtig, vor der Winterpause noch einen Test mit den neuen Fahrern zu absolvieren und erste Eindrücke von der Husqvarna zu sammeln. Ein Teil der erweiterten Mannschaft war ebenfalls dabei. Nach einem Monat Pause beginnt das Team mit der Vorbereitung der Team-Struktur und dem Aufbau der Bikes in der Rennabteilung in Munderfing. Mitte Februar werden die Tests in Spanien fortgesetzt.

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