Zum ersten Mal in diesem Jahr kann Jonas Folger von der Pole-Position starten. Der Kalex-KTM-Pilot sicherte in Mugello den besten Startplatz vor WM-Leader Viñales.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Werbung
Vor dem Moto3-Qualifying in Mugello war klar: Ohne Windschatten auf der langen Start-Zielgeraden ist eine gute Startposition, geschweige denn die Pole-Position, eine Utopie. Jonas Folger fand bei der Zeitenjagd am Samstagnachmittag eine prominente Lokomotive und sicherte sich erstmals in dieser Saison den Startplatz ganz vorne. " Es gehörte ein wenig Glück dazu, dass ich einen guten Windschatten von Maverick hatte", meinte der 19-jährige Kalex-KTM-Pilot über das Aufeinandertreffen mit WM-Leader Maverick Viñales.
Werbung
Werbung
Der Spanier musste sich mit Startplatz 2 hinter Folger (+0,066 sec) zufrieden geben. Sol schnell wie der Bayer (1:57,603 min) hatte noch nie ein Fahrer einer 250-ccm-Viertakt-Maschine die Strecke in der Toskana umrundet. Folger: "Ich habe den richtigen Moment erwischt und versuchte, das Beste daraus zu machen. Ohne Maverick wäre keine bessere Rundenzeit gelungen. Heute war das Wichtigste, einen guten Windschatten zu kriegen. Du konntest eine sehr gute Runde beginnen und in den ersten zwei Sektoren auftrumpfen, aber wenn du dann Ende der Runde alleine warst, hast du alles wieder verloren." Nun wird im Team Mapfre Aspar gehofft, dass Folger im fünften Saisonlauf bis zum Schluss gegen das starke KTM-Werkstrio Viñales, Luis Salom und Alex Rins um den Sieg kämpfen kann.
Folger: "Wir haben an diesem Wochenende bisher einen sehr guten Job abgeliefert. Wir haben auch das Motorrad verbessert. Für das Rennen ist noch Arbeit notwendig, aber für heute können wir mit der Pole sehr zufrieden sein. Es ist für das Rennen wichtig zu wissen, dass wir diese Zeiten fahren können."
Werbung
Werbung
Der Windschatten wird auch am Renntag eine grosse Rolle spielen, wie der Polsetter versichert: "Wir haben den Speed für morgen, es ist alles möglich im Rennen. Ich denke, es wird vorne eine sehr grosse Gruppe geben. Natürlich auch wegen der langen Geraden. Man hat überall Windschatten, sogar in den schnellen Kurven. Ich glaube deshalb nicht, dass ich oder ein anderer vorne wegfahren kann. Deshalb wird es wichtig sein, bis zum Schluss die Reifen schonen, damit man am Schluss attackieren kann."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.