Premiere beim Jerez-Test: Erstmals stand nach einer Session ein Honda-Pilot ganz vorne. Efren Vazquez aus dem Racing Team Germany liess sich davon aber nicht täuschen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Beim IRTA-Test in Jerez trainieren die Moto2- und Moto3-Piloten gemeinsam, nur am Nachmittag gibt es pro Klasse eine exklusive Session von einer Stunde. In der Moto3-Klasse nutzte Efren Vazquez diese Stunde, um erstmals seit dem werkseitigen Einstieg von Honda bei einem offiziellen Test für eine Bestzeit zu sorgen. In der Box vom Racing Team Germany schaute sich der Spanier danach etwas ungläubig den Zeitenmonitor an, ehe er zu SPEEDWEEK.com sagte: "Dieser erste Rang zeigt nicht die Realität."
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Die Bestätigung folgte auf der Zeitenliste des ganzen Tages, der beste Honda-Fahrer war Alex Márquez als Siebter, Vazquez folgte auf Rang 9. "Ich denke aber, wir machen hier bisher einen guten Job. Das Motorrad ist genau dasselbe wie in Valencia. Wir haben aber versucht, einige gute Abstimmungsvarianten zu finden. Wir haben bereits in Valencia gut gearbeitet, deshalb haben wir hier bereits von Beginn weg eine gute Basis gehabt. Hier konnten wir damit weitermachen, es kamen kleine Dinge wie neue Bremsen hinzu. Es gibt vieles einzustellen an diesem Bike. aber im Moment sind wir etwas limitiert, weil es keine neuen Evolutionsteile von Honda gab. Wir haben nicht wie Monlau neue Sachen zum Testen bekommen", meinte Vazquez mit Blick auf das Werksteam Estrella Galicia 0,0 von Monlau-Chef Emilio Alzamora. Der Neuzugang beim RTG ist sich bewusst, dass die sechs Fahrer mit den neuen Honda NSF250RW weiterhin einen Schritt hinter der KTM-Armada hinterherhinken: "Deshalb müssen wir uns ganz auf das Fahren konzentrieren und darauf, ein gutes Setting zu finden. Ich kann mich nur beim Team für die gute Arbeit bedanken. Aber sicher sind wir in Wirklichkeit noch immer einen Schritt hinter der KTM-Power zurück. Speziell hier spürst du, dass sie etwas mehr Drehmoment haben, weil es einige Dritt- und Viertgang-Kurven gibt. Das hilft auf jeden Fall den KTM. Aber Honda baut gute Chassis, das ist in Jerez auch wichtig."
Glaubt Vazquez noch an den grossen Schritt, den Honda in den Kreis der Podestanwärter für den Saisonauftakt in Katar katapultieren würde? "Wir müssen abwarten, was in Katar möglich sein wird. Zumindest den nächsten IRTA-Test in Jerez müssen wir noch abwarten, wir hoffen, dass Honda für das erste Rennen noch etwas in der Hinterhand hat. Aber im Moment können wir uns nur auf uns selber konzentrieren und so gut wie möglich arbeiten", ist sich Vazquez sicher.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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1. Jack Miller (AUS), KTM, 1:46,278 2. Karel Hanika (CZ), KTM, 1:46,645 3. Danny Kent (GB), Husqvarna, 1:46,646 4. Romano Fenati (I), KTM, 1:46,650 5. Francesco Bagnaia (I), KTM; 1:46,674 6. Niccolò Antonelli (I), KTM, 1:46,806 7. Alex Márquez (E), Honda, 1:46,882 8. Isaac Vinales (E), KTM 1:46,899 9. Efren Vazquez (E), Honda, 1:46,899 10. Niklas Ajo (FIN), Husqvarna, 1:46,943 11. Fabio Quartararo (F), Honda, 1:46,965 12. Jakub Kornfeil (CZ), KTM, 1:46,967 13. Juanfran Guevara (E), Kalex-KTM, 1:47,049 14. Miguel Oliveira (P), Mahindra, 1:47,169 15. Philipp Öttl (D), Kalex-KTM, 1:47,174 16. Livio Loi (B), Kalex-KTM, 1:47,760 17. John McPhee (GB), Honda, 1:47,801 18. Eric Granado (BR), KTM, 1:47,802 19. Alessandro Tonucci (I), Mahinda. 1:47,913 20. Brad Binder (ZA), Mahindra, 1:47,970 21. Arthur Sissis (AUS), Mahindra, 1:47,977 22. Ana Carrasco (E), Kalex-KTM, 1:48,155 23. Zulfahmi Khairuddin (MAL), Honda, 1:48,430 24. Hafiq Azmi (MAL), KTM, 1:48,551 25. Scott Deroue (NL), Kalex-KTM, 1:48,725 26. Matteo Ferrari (I), Mahindra, 1:48,831 27. Bryan Schouten (NL), Mahindra, 1:48,983 28. Luca Grünwald (D), Kalex-KTM, 1:49,002 29. Enea Bastianini (I), KTM, 1:49,054 30. Gabriel Ramos (YV), Kalex-KTM, 1:49,234 31. Alexis Masbou (F), Honda, 1:49,314 32. Jules Danilo (F), Mahindra, 1:49,686 33. Andrea Locatelli (I), Mahindra, 1:50,536
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