Red Bull-KTM-Teamchef Aki Ajo: «Es gibt viele Gegner»

Von Günther Wiesinger
Moto3
Aki Ajo im Gespräch mit Karel Hanika

Aki Ajo im Gespräch mit Karel Hanika

Nur 13 Punkte in zwei Rennen, die Überlegenheit von Jack Miller in der Moto3-WM schmilzt dahin. Teambesitzer Aki Ajo nimmt Stellung.

Red Bull KTM-Ajo-Teambesitzer Aki Ajo sagte nach dem Moto3-Rennen in Barcelona, das WM-Leader Jack Miller auf Platz 4 beendete, man müsse die Ursachen  der schwachen Vorstellung analysieren.

Fakt ist: Miller klagte in Jerez über «einen nicht so frischen Motor», stürzte in Mugello in der Letzte Runde (auf Platz 8) und hat auch auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya nie in den Kampf um Platz 1 eingreifen können.

Nach dem Barcelona-GP klagte Miller über Chattering vorne.
«Wir müssen analysieren, was die Ursachen für diese Probleme sind», stellte Miller fest. «Wir müssen uns auch den Fahrstil anschauen. Es sieht so aus, als würde Jack jetzt ein bisschen anders fahren als zum Saisonbeginn. Entweder führt die neue Fahrweise zu Problemen, oder er hatte vorher mehr Vertrauen, weil alles besser gepasst hat.»

Miller hat seit Le Mans ein neues Chassis, als bisher einziger KTM-Fahrer. Könnte dieses Fahrwerk die Ursache der Probleme sein?

Ajo: «Nein, nein. Wir müssen prüfen, ob wir einen Teil dieser Probleme mit einer geänderten Fahrweise beseitigen können. Oder ob wir das Set-up ändern müssen.»

Honda hat in Barcelona die 27-Rennen-Siegesserie beendet, Alex Márquez hat die KTM-Armada klar distanziert.

Aki Ajo lässt diese Ansicht nicht gelten. «Alex Márquez war in Barcelona im Rennen stark, das hat sich schon im Qualifying abgezeichnet. Aber ich weiss nicht, ob wir sagen müssen, Honda sei stark gewesen. Okay, er hat auf einer Honda gewonnen. Aber es waren einige andere Honda in der Spitzengruppe, die unseren Bikes nicht überlegen waren. Ich bin wirklich happy, dass wir die Weltmeisterschaft anführen. Und dass wir sie gegenüber Fenati sogar um zwei Punkte ausgebaut haben. Diese Kategorie hat eigene Gesetze. Es gibt manchmal einen Fahrer, der allein davon fährt.»

Jack Miller bezeichnet Alex Rins (Ausfall am Sonntag wegen Schaltproblemen) als stärksten Gegner in der Moto3-WM 2014.

Stimmt Teamchef Aki Ajo zu?

«Es gibt viele Rivalen. Es ist zu früh, um darüber zu diskutieren», erklärte der Finne, der 2008 mit Mike di Meglio, 2010 mit Marc Márquez und 2012 mit Sandro Cortese in der Leichtgewichtsklasse (125 ccm/Moto3) die Weltmeisterschaft gewonnen hat.

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