Jakub Kornfeil (Rang 14): «Ich bin von mir enttäuscht

Von Jiri Miksik
Moto3
Jakub Kornfeil in Brünn

Jakub Kornfeil in Brünn

Lokalmatador Jakub Kornfeil wollte beim Heim-GP in Brünn den ersten Podestplatz sicherstellen. Aber der Calvo-KTM-Pilot versagte im Moto3-Rennen und landete nur auf Rang 14.

Das Moto3-Rennen beim Brünn-Grand-Prix auf dem Masaryk-Ring sollte ein Ausgleich für die Misserfolge der letzten Rennen sein. Aber auch zu Hause gelang dem Tschechen Jakub Kornfeil beim 84. GP-Start sein erster Podestplatz in der Weltmeisterschaft nicht. Er musste sich mit Platz 14 abfinden, Landsmann Karel Hanika wurde 15.

«Kubajz» konnte sich schon 2013 nicht mehr über sein Team beschweren, er war damals bei RW Racing unter Vertrag, wo Luis Salom 2012 auf der Kalex-KTM Vize-Weltmeister wurde. Kornfeil schaffte immerhin Rang 11 in der WM-Gesamtwertung 2013.

Und 2014 ist Kornfeil beim spanischen Weltmeister-Team Calvo-KTM unter Vertrag. Er ist aber beim heimischen Grand Prix in der WM-Tabelle auf Platz 12 zurückgefallen.

Der Calvo-KTM-Pilot hat zwar ganze 19 Runden in der ersten Gruppe gekämpft, aber außer in der neunten Runde (P7) fast immer rund um die Top-10 – oder dahinter.

Schon das Qualifying war nicht erfolgreich. Kornfeil sicherte sich zwar Platz 13, aber er wollte in die Top-6 und dann im Rennen um den Sieg mitfighten.

Aber Jakubs Kornfeil Problem ist bei ihm ganz klar definiert: Er ist nicht in der Lage, in den ersten zwei, drei Runden richtig voll fahren. Klassisches Beispiel war das Warm-Up – Platz 31!

«Der 14. Platz im Rennen ist eine riesige Enttäuschung. Im Rennen hat sich eine unglaublich große Gruppe gebildet», schilderte Kornfeil. «Ich wollte allen zeigen, dass ich kämpfen kann, aber wenn ich jemanden überholte, bin ich wieder sofort überholt worden! Leider verlor ich immer eine Menge Meter auf den Geraden, weil ich die falsche Übersetzung gehabt habe, obwohl ich meiner Crew gesagt habe, ich will eine andere. Leider sie haben aus Zeitgründen keine Änderung mehr vornehmen können. Auf der anderen Seite hatten wir eine gute Fahrwerksabstimmung. Ich fühlte mich auch auf der Bremse sehr gut. Mehrere Male habe ich beim Bremsen einige Meter auf meinen Teamkollege Isaac Vinales gutmachen und ihn überholen können. Trotzdem: Mit diesem Ergebnis kann ich sicher nicht zufrieden sein. Ich bin enttäuscht, mein Team und vor allem die Fans sind auch sauer.»

Wo Kornfeil nächstes Jahr fährt, ist noch nicht klar. Es bietet sich nach fünf Jahren in der kleinsten Klasse ein Aufstieg in die Moto2-WM an, war in Brünn zu hören.

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