Remy Gardner: Von Dakota Mamola betreut!

Von Sharleena Wirsing
Moto3
Weltmeistersohn Remy Gardner kam ohne Vater Wayne, 500-ccm-Weltmeister 1987, nach Misano. Doch es steht ihm anderer Fahrer mit berühmten Namen zur Seite: Dakota Mamola.

Im dritten freien Training konnten sich die Moto3-Piloten über eine trockene Ideallinie freuen. Weltmeistersohn Remy Gardner steigerte sich im Vergleich zum Freitag deutlich. Er belegte Platz 31 und war somit schneller als sein Kiefer-Teamkollege Gabriel Ramos.

Remy ersetzt den verletzten Luca Grünwald, der ebenfalls nach Misano reiste. «Mir geht es gut. Das Hotel war schon gebucht, also dachte ich, warum nicht?» Er wird sich in Aragón wieder auf die Kalex-KTM schwingen.

Nach seinem dritten WM-Training erklärte Remy: «Der erste Tag war nicht der beste für mich, aber auch nicht für die anderen, denn es war komplett nass. Ich musste eine neue Strecke auf einem neuen Motorrad bei Nässe kennenlernen. Das war hart. Ich hatte einen kleinen Sturz und als ich wieder auf die Strecke kam, ging der Motor hoch. Im dritten Training habe ich einfach versucht, bei trockenen Bedingungen viele Runden zu drehen. Ich habe nun ein gutes Gefühl für die Maschine. Daher bin ich zufrieden.»

Du warst schneller als dein Teamkollege Gabriel Ramos. Das ist ein gutes Zeichen. «Ja, das ist richtig. Ich wäre gerne noch weiter vorne, aber es ist mein erster Grand Prix. Zudem habe ich noch nie eine Kalex gefahren.» Remys Ziel ist der Aufstieg in die Weltmeisterschaft. Weißt du bereits etwas Konkretes für 2015? «Nein, es ist noch zu früh. Wir wägen noch die Optionen ab.»

Dakota Mamola, der in Silverstone sein GP-Debüt in der Moto2-Klasse gab, ersetzt Wayne Gardner, der mit Remys jüngerem Bruder Luca in Portimão ist. «Ich sage ihm, dass er einfach Spaß haben soll. Ich kenne das Gefühl und den Druck, denn mein erster Grand Prix war in Silverstone. Er kennt die Strecke nicht und wusste, dass es hart wird. Doch er schlägt sich nicht schlecht. Die Strecke war an manchen Stellen noch feucht, das macht es nicht einfacher. Er muss Schritt für Schritt weitermachen. Ich sage ihm, dass er die großartige Chance, die ihm Kiefer gab, genießen soll. Wayne musste zu Lucas Rennen in Portimão. Remy hat mich daher gefragt, ob ich ihn begleiten kann. Ich mache das gern, denn ich mag Remy und wir wohnen sehr nah beieinander. Wir trainieren sogar zusammen. Es hilft ihm, dass ich hier bin.»

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