Supersport-WM: FIM stuft Ducati neu ein

Jorge «Aspar» Martinez ist nun FIM-Legende

Von Sharleena Wirsing
Marc Márquez und Jorge Martinez bei der FIM Gala in Jerez

Marc Márquez und Jorge Martinez bei der FIM Gala in Jerez

Am Sonntag wurden nun die FIM-Weltmeister 2014 in Jerez geehrt. Zudem wurde dem vierfachen Weltmeister und Teambesitzer Jorge «Aspar» Martinez Legendenstatus verliehen.

Jorge Martinez ist seit vielen Jahren erfolgreicher Teambesitzer. In seiner aktiven Karriere als GP-Pilot hat der heute 52-Jährige vier WM-Titel geholt. Drei in der 80-ccm-Klasse – 1986, 1987 und 1988 – und einen in der 125-ccm-Klasse 1988. Nun wurde er zur FIM-Legende erklärt.

Was bedeutet es für Martinez, nun eine FIM-Legende zu sein? «Das bedeutet, dass ich meine Sache noch immer gut mache. Ich bin sehr stolz, dass ich mein Leben dem Motorradsport widmen konnte und, dass ich in diesem Sport eine Spur hinter lassen habe. Zuerst mit vier Weltmeistertiteln als Fahrer und später mit vier Titeln als Teammanager.»

«Es ist eine große Befriedigung, dass ich nun von der FIM zu einer Legende des Motorradsports gemacht wurde. Abgesehen von dieser Auszeichnung, lebt in mir noch immer die Leidenschaft für diesen Sport. Es macht mir noch immer sehr viel Freude und noch mehr, wenn meine Anstrengungen anerkannt werden», freute sich «Aspar».

Die Spanier dominieren in der MotoGP-WM seit einigen Jahren. «Es ist sehr wichtig, dass ich all meine Erfahrung, die ich über die Jahre gesammelt habe, einbringe, um für zukünftige Weltmeister zu sorgen. Zu meiner Zeit als Fahrer habe ich meinen Teil dazu beigetragen, dann habe ich in Valencia eine Racing School eröffnet und das Aspar-Team gegründet. Ich stelle meinen Fahrern all meine Erfahrung zu Verfügung, damit sie sich bestmöglich entwickeln können.»

In der MotoGP-Klasse tritt Martinez 2015 mit Nicky Hayden und Eugene Laverty auf Open-Honda an. Das Moto2-Projekt legte er nach einer erfolglosen Saison auf Eis. In der Moto3-Klasse bildet er das Werksteam von Mahindra mit den Fahrern Francesco Bagnaia, Juanfran Guevara und Rookies-Cup-Sieger Jorge Martin.

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