Chefmechaniker Cecchini: Moto3-WM 2016 ausgeglichener

Von Nereo Balanzin
Moto3

Fabrizio Cecchini, Chefmechaniker von Rookie Fabio Di Giannantonio sprach mit SPEEDWEEK.com über die Unterschiede zwischen der letztjährigen Honda und dem 2016er-Bike und die Kräfteverhältnisse in der kleinsten Klasse.

Nachdem Fabio Di Giannantonio im Red Bull Rookies Cup 2015 mit Gesamtrang 2 und Siegen in Sachsen, Brünn und Aragón sowie dem zweiten Platz in der Italienischen Meisterschaft geglänzt hatte, wurde er vom Moto3-Team von Fausto Gresini für die Moto3-WM-Saison 2016 verpflichtet. Der 17-jährige Römer wird von Chefmechaniker Fabrizio Cecchini betreut.

«Das Bike für 2016 zu verstehen, ist einfach. Ein Blick auf die Schwinge. Man kann die Schweißstellen sehen, die nötig waren, um die Steifigkeit zu verändern», sagt Cecchini. «Um ehrlich zu sein, ist dies eines der wenigen Zeichen, die auf den ersten Blick den Unterschied zur Maschine von 2015 zeigen, obwohl die zwei Maschinen sehr verschieden sind.»

Der größte Unterschied ist das Fahrwerk. «Das ist wahr. Den Motor kann man im Moment nur schwer einschätzen. Wir haben KTM und Mahindra bei Tests in Aktion gesehen, aber wir haben noch nicht genug Informationen, um zu verstehen, welcher Motor die meiste Power hat. Alle scheinen einen guten Job gemacht zu haben. Vielleicht kann Honda in dieser Saison keine klare Überlegenheit zeigen wie Anfang 2015, was in der Endphase der Meisterschaft eine große Rolle spielte. Für mich scheint es so, als wäre die Situation in diesem Jahr ausgeglichener», meint Cecchini.

Di Giannantonio feiert 2016 sein Debüt in der Weltmeisterschaft. Der junge Italiener hat ein großes Idol, dem er nacheifert: Superbike-Legende Troy Bayliss.

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