Nicolò Bulega: «Valentino ist wie ein Bruder»

Von Thomas Baujard
Moto3
Nicolò Bulega

Nicolò Bulega

Nicolò Bulega ist aktuell der erfolgreichste Moto3-Rookie der Saison 2016. SPEEDWEEK.com sprach mit dem Rossi-Schützling über seinen Mentor und sein Training in Tavullia.

Als Gesamtsechster mit 89 Punkten ist Nicolò Bulega der aktuell erfolgreichste Rookie der Moto3-WM in dieser Saison. Joan Mir liegt nach seinem Sieg in Österreich nur sechs Punkte dahinter. Bulega stand in Jerez bereits auf der Pole-Position und im Anschluss als Zweiter auf dem Podest. In neun der bisherigen elf Rennen punktete der 16-Jährige aus Montecchio Emilia.

«Ich kannte in Jerez die Strecke, wie die anderen Fahrer, daher hatte ich keinen Nachteil. Zudem mag ich diesen Kurs sehr gerne», begründet Bulega seine starke Leistung in Spanien.

Trägt das Training mit Valentino Rossi in Tavullia zu deinem Erfolg bei? «Ich glaube wirklich, dass es das beste Training für mich ist, wenn ich auf der Ranch bin und mit Valentino trainiere, denn wir haben immer großartige Kämpfe – wie in der Moto3-Klasse. Wir fahren dort alle, um zu gewinnen, es ist also nicht nur ein Training, sondern auch ein echtes Rennen. Ich denke, das macht es zum besten Training. Man trainiert dadurch nämlich, sehr konzentriert zu bleiben. Das ist sehr wichtig», betonte der KTM-Pilot aus dem Team Sky VR46.

Wenn du auf der Ranch trainierst, dann slidest du viel mit dem Bike, aber mit einer Moto3-Maschine sollte man Slides vermeiden. «Ja, aber im Nassen hat man dadurch auch mit der Moto3-Maschine mehr Sensibilität in der Gashand. In dieser Hinsicht ist es auch im Trockenen nicht viel anders. Für die Klassen mit den kraftvolleren Bikes wie Moto2 und MotoGP ist es sicher ein noch besseres Training.»

Wie fühlst du dich mit Rossi? Ist er wie ein Freund oder ein Bruder für dich? «Für mich und die anderen Fahrer der Academy ist Valentino wie ein großer Bruder, denn wir können mit ihm über alles sprechen – über Bikes, aber auch über das normale Leben. Wir sind ständig bei ihm und verbringen unsere Zeit mit ihm. Es ist fast wie in einer Familie.»

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