Am ersten Tag seines Heim-GPs in Le Mans glänzte MotoGP-Rookie Johann Zarco trotz schwieriger Bedingungen mit Platz 3. Für das Rennen am Sonntag hat er sich ebenfalls die Top-3 zum Ziel gemacht.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Mit 1:39,248 min war Johann Zarco am Freitag in Le Mans zwar 1,781 sec langsamer als Regenspezialist Jack Miller, aber der Lokalmatador lag damit auf dem dritten Rang als bester Yamaha-Pilot. Zarco war zudem 2,3 sec schneller als sein Tech3-Yamaha-Teamkollege Jonas Folger.
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Für sein Heimrennen hat sich Zarco die Top-3 und somit seinen ersten Podestplatz in der Königsklasse zum Ziel gemacht. "Für mich war es ein guter erster Tag bei meinem Heim-GP. Das erste Training war positiv, weil es bei nassen Bedingungen begann, aber die Strecke dann auftrocknete. Am Ende war ich auf Slicks unterwegs und mit dem Set-up für trockene Bedingungen. Darum konnte ich eine solide Rundenzeit vorlegen", berichtete der 26-Jährige. "Das hilft mir vielleicht für das Qualifying, das hier sehr wichtig sein wird." "Am Nachmittag drehte ich viele Runden und lernte den neuen Asphalt unter diesen Bedingungen kennen. Um im Nassen Vertrauen zu fassen, brauche ich Zeit, daher ging ich Schritt für Schritt vor. Ich wurde immer besser, obwohl der Schnellste heute [Jack Miller] unglaublich war. Ich habe noch ein paar Punkte, an denen ich arbeiten muss. Ich muss jetzt cool bleiben, damit ich mich in Zukunft bei solchen Bedingungen noch steigern kann."
Zarco löste durch seine bisher bärenstarken Leistungen in der Königsklasse Begeisterung bei den französischen Fans aus. "Es war großartig, vor meinen Fans zu fahren. Das gibt mir noch mehr Motivation, denn ich mag das Gefühl, wenn einen alle begrüßen und die Fans auf der Tribüne für mich aufstehen. Dafür ist es durch die vielen Fans im Paddock allerdings manchmal etwas schwierig, mit dem Roller von einem Ort zum anderen zu kommen. Doch es ist insgesamt definitiv eine gute Sache. Es ist außerdem schön zu wissen, dass ich im nächsten Jahr bei Tech3 bleiben werde. Wenn wir uns weiter bei jedem Rennen verbessern und Schritte nach vorne machen, dann können wir uns sehr schöne Ziele setzen", freut sich Zarco, dessen Vertragsverlängerung mit Tech3 am Donnerstag offiziell bestätigt wurde.
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