Fabio Di Giannantonio (VR46): «Wir sind stark – es ist ein guter Moment!»
VR46-Ducati-Ass Fabio Di Giannantonio ist zuversichtlich, dass er den Schwung aus den ersten drei MotoGP-Events nach Jerez mitnehmen kann. Der Italiener hat die vierwöchige Pause gut genutzt.
Fabio Di Giannantonio hatte einen soliden Start in die MotoGP-Saison 2026. In Thailand erzielte er die Ränge 8 und 6, er fand sich dort noch nicht in den Top-Positionen wieder. Ein anderes Bild ergab sich dann in Brasilien: Sowohl im Sprint als auch im Grand Prix lieferte sich «Diggia» sehenswerte Zweikämpfe mit Champion Marc Marquez. Am Ende wurden es für den VR46-Piloten die Plätze 2 und 3. In Austin kam es erneut zum Zusammentreffen der beiden Ducati-Piloten. Im Sprintrennen übertrieb es MM93 – er stürzte und riss Di Giannantonio mit ins Verderben. Im Grand Prix folgte dann für den Italiener mit Rang 4 der versöhnliche Abschluss an einem turbulenten Wochenende.
Di Giannantonio belegt derzeit in der WM-Tabelle mit 50 Punkten Rang 4 – er ist nach drei Rennwochenenden bester Ducati-Pilot. Der Römer will nun seine gute Form auch beim Europaauftakt in Jerez unter Beweis stellen. Das Ziel beim Spanien-GP ist es, den Schwung der ersten drei Grands Prix beizubehalten – auf einer Strecke, auf der er 2021 in der Moto2-WM schon einmal gewonnen hat.
«Wir sind zurück in Europa, wir fahren nach Jerez! Es ist eine Strecke, die wir alle sehr gut kennen, und es wird interessant sein, wieder in Europa zu sein», meinte Fabio Di Giannantonio vor dem Rennwochenende. «Früher sagte man, die Meisterschaft beginne hier, aber für uns ist die Saison in den ersten drei Rennen sehr gut gelaufen. Wir sind stark, es ist ein guter Moment – sowohl für das Team als auch für das Motorrad.»
Das Beste aus dem Vorderrad herausholen
Die knapp vierwöchige MotoGP-Pause haben der 27-Jährige und seine VR46-Crew gut genutzt, um sich in Stellung zu bringen. «In diesen Tagen zu Hause haben wir daran gearbeitet, einen Weg zu finden, das Beste aus dem Vorderrad herauszuholen, um das Motorrad besser abbremsen und einlenken zu können – um ein noch besseres Gesamtpaket für die Rennen zu haben. Das Ziel ist es, weiterhin das gleiche Gefühl wie in den ersten Rennen zu haben, das es mir ermöglicht, stark zu sein.»
Dass Di Giannantonio mit seiner Desmosedici GP26 nicht nur eine sehr gute Renn-Pace hat, sondern auch in den Qualifyings zu den Besten gehört, hat er in Brasilien und in den USA unter Beweis gestellt – er holte sich dort jeweils die Pole-Position.
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