Maverick Viñales: Zwischenfall mit Barberá & Platz 4

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Maverick Viñales in Sepang

Maverick Viñales in Sepang

Im trockenen ersten MotoGP-Training schnappte sich Maverick Viñales den vierten Rang, auf nasser Strecke war er ebenfalls stark unterwegs. Für eine Schrecksekunde beim Yamaha-Team sorgte Héctor Barberá.

Maverick Viñales schloss den ersten Trainingstag in Sepang auf dem vierten Rang der kombinierten Zeitenliste mit 0,232 sec Rückstand auf die Bestzeit von Andrea Dovizioso ab. Auch in der nassen zweiten Session war Viñales vorne dabei. Als Vierter büßte er jedoch 1,2 sec ein. Die in Australien erreichten Fortschritte im Regen verfehlten auch in Sepang ihre Wirkung nicht.

«Wir konnten uns beim Aufstellen der Maschine verbessern und auch was die Front betrifft. Nun ist mein Vertrauen in den Kurven viel größer. Auch in den Bremsphasen fühle ich mich gut. Nun müssen wir den nächsten Schritt schaffen», erklärte Viñales. «Verbessern müssen wir noch den Moment, wenn ich in voller Schräglage das Gas zum ersten Mal berühre. In diesem Bereich fühlte ich mich nicht so stark. Das liegt aber womöglich daran, dass wir hier härtere Reifenmischungen als in Australien einsetzen.»

Als Ducati-Pilot Héctor Barberá im FP2 in Kurve 15 stürzte, berührte er die Yamaha von Maverick Viñales und demolierte den Kupplungshebel der M1. Nur mit Mühe und Not konnte Viñales einen Sturz vermeiden. «Ich weiß nicht, was da passiert ist. Ich fuhr in die Kurve und sah ihn. Ich richtete meine Maschine auf. Glücklicherweise sind wir nicht richtig kollidiert. Sonst wäre es viel schlimmer ausgegangen. Ich habe mir den Vorfall noch nicht im TV angesehen. Aber es war kein großes Problem.»

Setzen Valentino und du hier die exakt selben Teile ein? «Ich kenne Valentinos Set-up nicht. Wir konzentrieren uns auf uns selbst. Wir wissen, welchen Bereich wir noch verbessern müssen – den Kurveneingang. Darauf werden wir uns konzentrieren und auch durch meinen Fahrstil daran arbeiten», wiegelte Viñales ab.

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