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Heute wird in Buriram/Thailand bis 17 Uhr Ortszeit getestet, das ist 11 Uhr in Mitteleuropa. Movistar-Yamaha-Werkspilot Maverick Viñales sprach zu Mittag mit den Medien, dann schwang er sich noch einmal aufs Motorrad.
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Der Spanier lag am 14 Uhr an 13. Position und hielt sich auch knapp vor 16 Uhr noch auf dieser Position, es waren jedoch neben Marc Márquez auch noch Smith, Rins, Morbidelli, Redding und dazu auch Rossi sowie Lorenzo unterwegs. "Heute haben wir mehr Mühe gehabt als gestern. Wir hofften, wir haben eine Lösung für unsere Probleme gefunden, aber das war ein Irrtum", grübelte der ratlos wirkende Yamaha-Werkspilot. "Wir müssen weiterarbeiten und rausfinden, wo bei uns der Hund begraben ist. Sepang und Buriram 2018, das sind die zwei schlechtesten Tests, die ich bisher bei Yamaha erlebt habe. Ich weiß nicht, ob wir eine falsche Richtung eingeschlagen haben. Denn wir haben alles ausprobiert. Eine Yamaha funktioniert ganz gut, aber wir haben Mühe – als Werksteam. Ich weiß nicht, was ich sagen soll."
"Es fehlt ein bisschen etwas in jedem Bereich", ärgerte sich Maverick. "Wir können Runden drehen, aber meine Erklärungen und meine Gefühle für das Bike ändern sich nicht, auch wenn wir ein neues Set-up probieren. Ich verwende jetzt dasselbe 2016-Chassis wie Zarco, aber wir haben einen anderen Motor und eine andere Elektronik-Version. Ich weiß nicht mehr weiter. Ihr müsst bei Yamaha nachfragen. Ich habe in den zwei Tests viel ausprobiert, ich habe die Übersicht verloren."
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Wie kam der vierte Platz mit nur 0,3 sec Rückstand am Samstag zustande? "Vielleicht lag es an den neuen Reifen", meint Viñales. "Als ich Sonntagfrüh wieder losgefahren bin, sind die alten Probleme wieder aufgetaucht. Das ist jetzt der dritte Test, bei dem wir gut gestartet sind und dann zurückgefallen sind. Sehr merkwürdig. Mit frischen Reifen können wir manchmal eine einzelne schnelle Runde drehen, aber mit gebrauchten Reifen fehlt uns der Speed. Es ist verrückt; schrecklich."
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Rossi meinte am Samstag, die Probleme hätten in erster Linie mit der Elektronik zu tun. Viñales hat überhaupt keinen Durchblick mehr. "Wir arbeiten auf unserer Seite der Box und kommen nicht weiter, niemand scheint erklären zu können, woran es fehlt. Es bleibt uns nichts anders übrig als zu arbeiten und zu arbeiten und fokussiert zu bleiben. Ich muss mich mehr auf meine eigenen Eindrücke verlassen. Aber die Probleme lassen sich nicht in der Box lösen, es fehlt woanders, das sind grundlegende Probleme. An diesem Bike stimmt gar nichts, vom Set-up bis zu allem anderen. So kann man nicht vorwärtskommen. Yamaha hat Handlungsbedarf. Ich als Fahrer kann nichts tun als zu fahren. Ich bin perfekt fit, ich gebe mein Bestes, jedes Mal, wenn ich auf dem Motorrad sitze."
Viñales macht sich keine Hoffnungen, dass Yamaha bis zum Katar-Test (1. bis 3. März) neues Material liefern kann. "Bis dahin wird die Zeit nicht reichen", meint Maverick. "Und in einem Monat haben wir das erste Rennen…" Was verlangt Maverick von Yamaha? "Ich will das Motorrad haben, dass ich im letzten Winter hatte, dieses Feeling will ich wieder genießen. Als ich im November 2016 erstmals auf die Yamaha gesprungen bin, hatte ich ein komplett anderes Feeling als im Moment. Die Yamaha-Ingenieure hören mir aufmerksam, zu, es wird emsig geschuftet und entwickelt. Aber die Entwicklung geht in die falsche Richtung."
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