Johann Zarco über Yamaha: Kein Interesse an Tech3

Von Jordi Gutiérrez
MotoGP
Johann Zarco

Johann Zarco

Tech3-Yamaha-Pilot Johann Zarco peilt in Misano ein Top-Resultat an, mit neuen Teilen von Yamaha rechnet er nicht. 2017 machte ihm im MotoGP-Rennen dort ein technischer Defekt einen Strich durch die Rechnung.

Die Rennen der drei GP-Klassen in Silverstone wurden abgesagt. Zum Nachteil aller Yamaha-Piloten, denn die M1 funktioniert in Silverstone meist hervorragend. Nach dem enttäuschenden Rennwochenende in Silverstone reisen die MotoGP-Teams nun nach Misano, wo sie im Vorjahr ebenfalls Regen am Renntag erwartet hat. 2017 erreichte Johann Zarco im Regenrennen von Misano nur den 15. Platz, da er seine Maschine nach einem technischen Defekt über die Ziellinie schieben musste.

In Silverstone war für Zarco nach Platz 3 im Qualifying ein Top-Resultat in greifbarer Nähe. «Viele Leute behaupteten, dass ich in Silverstone fahren wollte. Wenn alle dafür gewesen wären, dann wäre ich auch gefahren. Aber die Mehrheit war bei unserem Meeting dagegen. Ich habe erklärt, warum ich nicht fahren will. Nein, ich war nicht bereit, am Sonntag ein Rennen zu fahren. Das war ein Missverständnis. Montag war eine Option für mich. Schon am Samstag nach dem Qualifying. Ein Kerl von den Medien sagte aber, dass der Montag nicht möglich ist. Dieser Kerl kennt die Regeln wohl besser als ich», schimpfte Zarco.

Bekommt Zarco wie die Werkspiloten Neuerungen für den Misano-GP? «Vielleicht bekomme ich ein paar kleine neue Strategien für die Elektronik. Aber Yamaha wartet meiner Meinung nach im Hinblick auf Tech3 nur ab, bis die Saison vorbei ist und schlägt dann ein neues Kapitel auf», erklärte der Franzose. Das Tech3-Team wird ab 2019 mit Bikes von KTM ausgestattet.

«Ich will hier trotzdem so gut wie möglich abschneiden. Doch ich rechne damit, dass es schwierig werden kann, denn die anderen Teams haben hier getestet. Sie haben sich schon alle auf diese Art von Rennstrecke mit ihren engen Kurven gut eingestellt. Das könnte meine Schwäche sein, mich daran schnell anzupassen. Wenn mir das aber gelingt, dann kann ich stolz sein, denn dann bin ich in sehr guter Form. Sollte es schwer sein, dann muss ich cool bleiben. Das wird das Schwierigste für mich. Wenn es regnet oder die Strecke nur zur Hälfte trocken ist, könnte das mein Vorteil an diesem Wochenende sein», sagt Zarco.

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