Johann Zarco (KTM/19.): «Ein Fortschritt gelungen»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Johann Zarco in Jerez auf der KTM

Johann Zarco in Jerez auf der KTM

Johann Zarco befindet sich bei KTM noch in der Eingewöhnungsphase. Aber seine Zuversicht wächst. «ich habe das Motorrad schon besser unter Kontrolle.»

Nach dem mühsamen Beginn mit dem red Bull KTM-Team setzte Johann Zarco seine Probefahrten mit der KTM RC16 heute in Jerez fort. Er schaffte Platz 19 mit 1,224 Sec Rückstand auf Petrucci, damit lag er im Bereich des Valencia-Ergebnisses.

«Also wieder ein Tag auf der KTM, und ich war happy während des Tages, denn mir ist ein Schritt nach vorne gelungen, den ich mir erhofft habe. Das hat mit der Anpassung des Fahrstils zusammen und damit, dass es mir besser gelingt, die Stärken dieses Motorrads zu nutzen. Dieser erwähnte Fortschritt hat mich er leichtert und mich bestärkt in meiner Meinung, in welche Richtung wir uns bei der Weiterentwicklung bewegen müssen, wie ich es bereits mit den Technikern gesprochen habe.»

Zarco: «Ich muss aber auch bei meinem Fahrstil neue Sachen ausprobieren. Es war aber schwierig, heute mehr Runden zu drehen, weil wir mehrmals erhebliche Umbauten am Motorrad vorgenommen haben. Aber es klappt alles gut. Mein Feeling mit der KTM wird besser. Die Rundenzeit ist zwar noch immer langsam, aber wenn ich mich verbessere, bin ich sehr, sehr konstant. Ich sehe das alles positiv, denn wir machen unser Paket bei jedem Exit besser und besser. Und wir wissen, wenn wir den Rückstand auf eine Sekunde oder kann auf eine Sekunde bringen, wird diese Rundenzeit sehr konstant sein, für jede Runde.»

Was muss sich ändern, damit der Abstand geringer wird? «Wir bringen das zusammen… Aber wir wissen noch nicht, wie viel Prozent wir am Bike ändern müssen und wie viel Prozent der Fahrer beitragen muss», gibt der Franzose ziu. «Ich kann noch nicht abschätzen, wie stark ich meine Fahrweise umstellen muss. Aber im Vergleich zu Valencia, wo ich zwei Stürze verzeichnet habe, habe ich hier das Bike bisher mehr unter Kontrolle. Ich denke, ich gebe jetzt auch bessere Informationen an das Team und an die Ingenieure. Ich konnte heute auch einigen Kollegen folgen, daraus habe ich auch bessere Aufschlüsse und mehr Informationen bekommen. Wir werden sehen. Erst wenn ich den Großteil des Rückstands überbrückt habe, kann ich beurteilen, wie viel ich beigetragen habe und wie viel das Motorrad.»

Luca Cadalora, dreifacher Weltmeister und seit drei Jahren kritischer Riding Coach von Valentino Rossi, hat die KTM schon oft auf der Strecke beobachtet., «Irgendetwas mit der Dynamik des Motorrads stimmt nicht», sagte er zu SPEEDWEEK.com. «Aber mit Zarco und Pedrosa werden sie das bald herausfinden.»

Jerez-Test, 28. November, 17.30 Uhr

1. Petrucci, Ducati, 1:37,968 min

2. Dovizioso, Ducati, 0,217 sec

3. Nakagami, Honda, + 0,380 sec
4. Viñales, Yamaha, + 0,408 sec

5. Márquez, Honda, + 0,549 sec

6. Morbidelli, Yamaha, + 0,691 sec
7. Lorenzo, Honda, + 0,781 sec

8. Miller, Ducati, + 0,848 sec

9. Bautista, Ducati, + 0,862 sec

10. Mir, Suzuki, + 0,988 sec

11. Iannone, Aprilia, + 1,040 sec

12. Rabat, Ducati, + 1,129 sec

13. Rins, Suzuki, + 1,182 sec

14. Bagnaia, Ducati, + 1,189 sec

15. Quartararo, Yamaha, + 1,446 sec

16. Pol Espargaró, KTM, + 1,584sec

17. Rossi, Yamaha, + 1,596 sec

18. Smith, Aprilia, + 2,206 sec
19. Zarco, KTM, + 2,224 sec

20. Abraham, Ducati, + 2,470 sec
21. Syahrin, KTM, + 2,662 sec

22. Guintoli, Suzuki, + 2,775 sec

23. Oliveira, KTM, + 3,731 sec

24. Baiocco, Aprilia, + 4,798 sec

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