Sepang: Aprilia-Bestzeit – Zarco (KTM) steigert sich

Von Günther Wiesinger
MotoGP

Die ersten drei Testtage in Sepang brachten erste Aufschlüsse. Am dritten und letzten Tag dominierten Aprilia und KTM. Auch die KTM-Neulinge wie Johann Zarco verbesserten sich.

Aprilia-Werksfahrer Aleix Espargaró dominierte den dritten Tag und letzten Tag des Shake-down-Tests in Sepang/Malaysia, es war gleichzeitig sein erster Einsatz, denn an den ersten beiden Tagen hatte sich bei Aprilia nur Testfahrer Bradley Smith auf der Strecke getummelt. Diese drei Tage waren in erster Linie den Testteams vorbehalten, aber die «concession teams» KTM und Aprilia konnten auch ihre Stammfahrer auf die Piste schicken. Denn wer keine Podestplätze vorzuweisen hat, darf unbeschränkt testen, solange er mit dem Reifenkontingent über die Runden kommt.

Aleix Espargaró stand mit der Aprilia zu Mittag bereits mit 2:00,824 min an erster Position. Am Nachmittag steigerte er sioch nochj auf 2:00,500 min. Im trockenen FP3 im Oktober war er mit 2:00,737 min auf Platz 16 gelandet. Heute blieb er um 18 Uhr immerhin um 0,166 sec schneller als sein Bruder Pol auf der Red Bull KTM, der sich Platz 2 sicherte. Die beiden Brüder drehten jeweils 62 Runden. Pol Espargaró hatte bis 14 Uhr eine Bestzeit von 2:00,889 min erreicht, am Ende gelang ihm eine 2:00,666-min-Runde. Im Oktober war er im FP3 bereits 2:00,513 min gefahren – das ergab damals Platz 12.

Red Bull-KTM-Neuling Johann Zarco gelangen weitere Fortschritte. Der WM-Sechste von 2018, der vom Tech3-Yamaha-Team kommt, fuhr zu Mittag noch 2:01,819 min, am Nachmittag verbesserte er sich auf 2:01,401 min, bei KTM hellten sich die angespannten Mienen etwas auf.

Zarco weiß aber, dass es deutlich schneller geht. Er zauberte beim Malaysia-GP 2018 im FP3 mit 1:59,655 min die fünftbeste Zeit herbei, heute fuhr der zweifache Moto2-Weltmeister mit der KTM RC16 noch 2,254 Sekunden langsamer. In Valencia im November verlor der Franzose mit der KTM RC16 1,752 sec auf die Bestzeit, in Jerez 1,919 sec.

Auch der Tech3-KTM-Neuling Miguel Oliveira verbesserte sich. Zu Mittag fuhr der Portugiese 2:02,655 min, am Nachmittag meldete er sich mit einer 2:01,893-min-Runde zu Wort. Auch sein malaysischer Teamkollege Hafizh Syahrin knabberte 0,7 sec von seiner Mittagszeit ab.

Stefan Bradl legte am Samstag mit 2:00,924 eine starke Zeit vor. Heute pausierte der Honda-Testfahrer, denn das Testprogramm war abgeschlossen. Der Bayer hatte ja bereits im Januar in Jerez drei Testtage absolviert. Bradl wird ab Mittwoch wieder testen und die Aufgaben von Jorge Lorenzo übernehmen. Auch Jonas Folger wird ab dem 6.2. in Sepang noch zwei Testtage bestreiten.

Sepang, 3. Februar, Testzeiten 18 Uhr Ortszeit

1. Aleix Espargaró, Aprilia, 2:00,500
2. Pol Espargaró, KTM, 2:00,666
3. Michele Pirro, Ducati, 2:01,261
4. Johann Zarco, KTM, 2:01,401
5. Katsuyuki Nakasuga, Yamaha, 2:01,521
6. Bradley Smith, Aprilia, 2:01,645
7. Miguel Oliveira, KTM, 2:02,655
8. Jonas Folger, Yamaha, 2:02,135
9. Mika Kallio, KTM, 2:02,201
10. Hafizh Syahrin, KTM, 2:02,211
11. Sylvain Guintoli, Suzuki, 2:02,417
12. Takuya Tsuda, Suzuki, 2:03,701

Sepang, 2. Februar, Testzeiten 18 Uhr Ortszeit

1. Pol Espargaró, KTM, 2:00,812
2. Stefan Bradl, Honda, 2:00,924
3. Bradley Smith, Aprilia, 2:01,281
4. Katsuyuki Nakasuga, Yamaha, 2:01,368
5. Michele Pirro, Ducati, 2:01,754
6. Johann Zarco, KTM, 2:01,791
7. Mika Kallio, KTM, 2:01,859
8. Sylvain Guintoli, Suzuki, 2:02,430
9. Miguel Oliveira, KTM, 2:02,795
10. Hafizh Syahrin, KTM, 2:03,583
11. Takuya Tsuda, Suzuki, 2:04,960

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