Marc Márquez (Honda): Weniger Stürze dank Motocross

Von Mario Furli
MotoGP
Marc Márquez

Marc Márquez

Passend zum MXoN 2019 in Assen, wo die Niederländer am Sonntag Geschichte schrieben, erklärt Repsol-Honda-Star Marc Márquez, wieso die MotoGP-Asse so gerne auf dem Motocross-Bike trainieren.

Am 28. Juni jubelte in Assen noch Yamaha-Werksfahrer Maverick Viñales über seinen bisher einzigen MotoGP-Sieg der Saison. Am gestrigen Sonntag triumphierten beim 73. Motocross der Nationen, das bei widrigen Bedingungen auf der künstlich angelegten Sandstrecke auf dem Areal des TT Circuits stattfand, erstmals in der Geschichte das favorisierte Team aus den Niederlanden.

Petronas-Yamaha-Jungstar Fabio Quartararo hatte schon im Vorfeld erwartet, dass es für seine Landsleute aus Frankreich schwierig sein sollte: Tatsächlich verpasste der Titelverteidiger nach einigen Problemen als Fünfter das Podest, auf dem neben dem Sieger auch die Belgier (2.) und das Team aus Großbritannien (3.) jubelten.

Quartararo ist längst nicht der einzige MotoGP-Star, der die MX-Szene genau im Auge behält und selbst gerne auf dem Motocross-Bike sitzt. Auch der WM-Leader Marc Márquez trainiert immer wieder auf der MX-Strecke, unter andern mit dem ehemaligen Spanischen MX-Champion Jose Luis Martinez und natürlich Bruder Alex.

«Ich habe mit Motocross angefangen, mehr als ein Training ist es eine Leidenschaft. Ich mag es wirklich, ein Motocross-Bike zu fahren», schwärmte der Repsol-Honda-Star, als er auf seine Motocross-Einheiten angesprochen wird.

Aber was bringt einem MotoGP-Ass das Training auf dem MX-Bike? «Auf einer MX-Strecke ist jede Runde anders. Du gehst von einer Runde in die nächste und plötzlich sind mehr Fahrer auf der Strecke und die Linien verändern sich. Du musst also unglaublich schnell reagieren, um einen Weg zu finden, den Speed nicht zu verlieren. Du musst es auf eine andere Weise angehen. Motocross hilft wirklich dabei, Stürze zu vermeiden oder auf dem MotoGP-Bike einfach gut zu reagieren», erklärte der fünffache MotoGP-Weltmeister, der in Buriram am kommenden Wochenende einen weiteren Titel unter Dach und Fach bringen kann.

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