Mika Kallio (KTM/14.): «WM-Punkte waren unser Ziel»
Red Bull-KTM-Werkspilot Mika Kallio brachte beim dritten Einsatz als Zarco-Nachfolger die ersten Punkte heim. «Ich weiß jetzt, wie ich den Reifenverschleiss im Rennen managen muss.»
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der Finne Mika Kallio absolvierte in Japan sein drittes MotoGP-Rennen in der Saison und beendete es an 14. Stelle. Damit sammelte der KTM-Testfahrer die ersten Punkte seit Jerez 2018, als er den zehnten Platz sicherstellte. Seit Aragón vor fünf Wochen ersetzt der Haudegen den Franzosen Johann Zarco im Red Bull KTM Factory-Team und ist somit Teamkollege von Pol Espargaró und Markenkollege des Tech3-KTM-Piloten Miguel Oliveira, der sich mit Platz 12 beim Japan-GP vier WM-Punkte sicherte.
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Bereits nächste Woche wird Kallio sein nächstes MotoGP-Rennen für KTM bestreiten, nämlich in Phillip Island in Australien. Das letzte Mal, dass der 36-Jährige dort auf einer MotoGP-Maschine gesessen ist, war 2010 – bei Pramac-Ducati. "Ich muss in Phillip Island von Neuem anfangen in der MotoGP-Klasse, das letzte Mal ist neun Jahre her. Ich bin dort immer sehr gerne gefahren, weil es eine extrem schnelle Strecke ist. Ich freue mich, nächstes Wochenende zurückzukehren", sagte Kallio in Montegi.
"Wir werden sehen, wie es laufen wird. Die Strecke ist komplett anders als die hier in Japan. Das bedeutet, dass wir die Settings anpassen müssen. Auf der Strecke in Australien ist der Grip normalerweise sehr hoch und deshalb hoffe ich, dass wir dort nicht dasselbe Problem haben wie hier in Motegi, nämlich dass der Grip, besonders am Hinterreifen, zu wünschen übrig lässt."
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Insgesamt zeigte sich der Finne zufrieden mit dem Rennwochenende auf dem Twin Ring: "Es war ein positives Wochenende, wenn man sich die Entwicklung von Tag zu Tag anschaut. Im Rennen konnten wir um die Punkte kämpfen – und das war das Ziel. Ich lag nicht allzu weit hinter Pol und komme der Gruppe vor mir immer näher. Schliesslich war es erst mein drittes Rennen in dieser Saison..."
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Nach dem Sturz von Kallio in Thailand war es wichtig, dass er das Rennen in Japan zu Ende fahren konnte. "Ich habe heute verstanden, wie ich mit den Reifen umgehen muss, um sie nicht zu stark zu beanspruchen", erklärte er. "Das wird mir auch in den nächsten drei Rennen helfen."
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