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Grandioser Marc Marquez: Das gelang keinem vor ihm

Noch nie in der Geschichte der Motorrad-Weltmeisterschaft hat sich ein Champion der höchsten Klasse nach fünf Jahren ohne Titel erneut zur Nummer 1 aufgeschwungen. Marc Marquez ist herausragend.

MotoGP

Im Artikel erwähnt


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2019 war Marc Marquez letztmals MotoGP-Champion, seit seinem damaligen Titelgewinn sind 2184 Tage vergangen. Er hat alle Tiefen des Sports durchlebt, drei komplizierte und langwierige Verletzungen sowie mehrere Operationen – alleine vier an seinem rechten Arm – überstanden. Er verließ Honda, verzichtete auf ein Millionengehalt und stand kurz vor dem Karriereende, dockte dann beim Ducati-Privatteam Gresini Racing an und empfahl sich mit seinen Leistungen für das Ducati-Lenovo-Werksteam.

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Im Vorjahr, als der 32-Jährige in 20 Grands Prix dreimal gewann und in der Hälfte der Rennen auf dem Podium stand, hinzu kamen zehn Podestplätze (1 Sieg) in den Sprints, ließ sich bereits erahnen, was der sechsfache MotoGP-Weltmeister im Werksteam leisten könnte.

Doch was Marc dieses Jahr aufführt, verlangt nach Superlativen: Von den bisher 34 Rennen hat er 25 gewonnen, bei zehn der 17 Veranstaltungen triumphierte er im Doppelpack. 629 Punkte gab es bislang zu holen, Marquez hat 541 auf dem Konto.

Dass er in Japan ohne einen Sieg zum siebten Mal in der Premier-Class Weltmeister wurde, ist lediglich ein winziger Makel in seiner grandiosen Saison. Marquez musste über die Jahre schmerzhaft lernen, dass auch er nicht mehr aus einem Motorrad rausholen kann, als drinsteckt – es brauchte viele Stürze und Verletzungen, bis er sich damit abgefunden hatte.

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Heute sagt der spanische Nationalheld, dass er seine früheren Siege nicht genügend würdigte und zu schätzen wusste – sie gingen ihm zu leicht von der Hand.

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Jetzt ist Marc Marquez wieder die Nummer 1. Dass Lenovo-Teamkollege Pecco Bagnaia bis Japan brauchte, um endlich wieder ein gutes Gefühl für die Ducati zu bekommen, und sich der letztjährige Champion Jorge Martin seit seinem Wechsel von Ducati zu Aprilia bereits 18 Knochen gebrochen hat, erleichterte ihm die Aufgabe.

Wie herausragend die Leistung des Fahrers mit der Startnummer 93 ist, offenbart der Blick in die Statistik: Noch nie in der Geschichte der Königsklasse kam es vor, dass sich ein Weltmeister nach fünf Jahren ohne Titelgewinn erneut zur Nummer 1 aufschwang. Die bislang längste Periode waren drei Jahre, Casey Stoner triumphierte 2007 und 2011.

Marc Marquez betonte vor dem Wochenende, dass im Mobility Resort Motegi der Titelgewinn im Vordergrund stehe und die Platzierungen in den Rennen sekundär wären. Nicht jeder konnte glauben, dass er sich zurücknehmen und das große Ganze im Blick behalten würde.

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Doch Marc ist in den vergangenen Jahren durch viele prägende Erlebnisse gereift, in Japan fuhr er zurückhaltend, bedacht und kalkuliert. Und stand am Ende trotzdem in beiden Rennen als Zweiter auf dem Podium. Auch das zeigt, was für ein imposanter Champion er ist.

Marc Márquez auf dem Weg zum WM-Titel 2025
© Gold & Goose

Ergebnisse MotoGP Motegi, Rennen (28. September):

1. Francesco Bagnaia (I), Ducati, 24 Runden in 42:09,312 min

2. Marc Marquez (E), Ducati, +4,196 sec

3. Joan Mir (E), Honda, +6,858

4. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +10,128

5. Franco Morbidelli (I), Ducati, +10,421

6. Alex Marquez (E), Ducati, +14,544

7. Raul Fernandez (E), Aprilia, +17,588

8. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +21,160

9. Johann Zarco (F), Honda, +21,733

10. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +23,107

11. Enea Bastianini (I), KTM, +23,616

12. Brad Binder (ZA), KTM, +23,882

13. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +29,359

14. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +30,788

15. Somkiat Chantra (T), Honda, +30,990

16. Maverick Viñales (E), KTM, +31,712

17. Pedro Acosta (E), KTM, +34,157

18. Alex Rins (E), Yamaha, +34,792

– Luca Marini (I), Honda, 21 Runden zurück

– Taka Nakagami (J), Honda, 4 Runden zurück

– Jack Miller (AUS), Yamaha, 3 Runden zurück

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WM-Stand nach 34 von 44 Rennen:

1. M. Marquez, 541 Punkte. 2. A. Marquez 340. 3. Bagnaia 274. 4. Bezzecchi 243. 5. Morbidelli 196. 6. Acosta 195. 7. Di Giannantonio 182. 8. Quartararo 149. 9. Aldeguer 147. 10. Zarco 124. 11. Binder 105. 12. Marini 97. 13. R. Fernandez 95. 14. Bastianini 89. 15. Vinales 72. 16. Mir 72. 17. Ogura 70. 18. Miller 58. 19. Rins 45. 20. Martin 34. 21. Oliveira 26. 22. P. Espargaro 16. 23. Nakagami 10. 24. Savadori 8. 25. A. Fernandez 8. 26. Chantra 3. 27. A. Espargaro 0.

Konstrukteurs-WM:

1. Ducati, 612 Punkte. 2. Aprilia 286. 3. KTM 260. 4. Honda 220. 5. Yamaha 180.

Team-WM:

1. Ducati Lenovo Team, 815 Punkte. 2. BK8 Gresini Racing 487. 3. Pertamina Enduro VR46 Racing 378. 4. Red Bull KTM Factory Racing 300. 5. Aprilia Racing 284. 6. Monster Energy Yamaha 194. 7. Red Bull KTM Tech3 Racing 177. 8. Honda HRC Castrol Team 169. 9.Trackhouse MotoGP Team 165. 10. LCR Honda 127. 11. Prima Pramac Yamaha Racing 87.

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1

Jorge Martin

Aprilia Racing

208

2

Ai Ogura

Trackhouse MotoGP Team

194

3

Marc Márquez

Ducati Lenovo Team

190

4

Marco Bezzecchi

Aprilia Racing

186

5

Fabio Di Giannantonio

Pertamina Enduro VR46 Racing Team

184

6

Raúl Fernández

Trackhouse MotoGP Team

159

7

Pedro Acosta

Red Bull KTM Factory Racing

148

8

Francesco Bagnaia

Ducati Lenovo Team

143

9

Alex Márquez

BK8 Gresini Racing MotoGP

87

10

Luca Marini

Honda HRC Castrol

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