Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Yamaha-Werkspilot Jorge Lorenzo (25) ist abergläubisch. Als er 2011 seinen ersten MotoGP-Titel verteidigte und gegen Casey Stoner klar scheiterte, hatte er sich zum Herzeigen der Nummer 1 entschieden. Jetzt ist er als Weltmeister seinem Markenzeichen treu geblieben – er fährt weiter mit der Nummer 99. Warum?
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"Ja, als ich zum ersten Mal MotoGP-Weltmeister geworden bin, habe ich die Nummer geändert. Diesmal nicht", hält der Mallorquiner fest. "Damals war ich ganz aufgeregt und stolz, die begehrte Nr. 1 erstmals auf meiner MotoGP-Yamaha nützen zu dürfen. Aber am Ende der Saison hat mir die Nr. 1 kein Glück gebracht. Ich bin in Australien gestürzt, habe eine Fingerkuppe und die Titelchancen verloren; ich konnte bei WM-Finale in Valencia nicht antreten. Ich bin zwar WM-Zweiter geworden, das ist kein schlechtes Ergebnis; wirklich nicht. Aber ich bin mit der ‹99 › zweimal Weltmeister geworden. Ausserdem erkennen mich die Fans mit dieser Startnummer besser. Deshalb habe ich mich entschieden, sie auch in diesem Jahr zu verwenden."
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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