Sachsenring: Stefan Bradl als Karl-May-Figur Winnetou

Von Matthias Dubach
MotoGP
Mit Karl May stammt einer der berühmtesten deutschen Autoren aus Hohenstein-Ernstthal. Grund genug, Bradl, Schrötter, Aegerter und Öttl in Wild-West-Kostüme zu stecken.

Wilder Westen rund um den Sachsenring – oder haben wir uns im Bilderarchiv versehentlich beim Texas-GP bedient? Nein, der Sachsenring und der Wilde Westen haben eine Gemeinsamkeit, denn der berühmte deutsche Schriftsteller Karl May wurde in Hohenstein-Ernstthal geboren. Sein Geburtshaus in der Ortschaft steht unter Denkmalschutz.

Der Autor (1842–1912) schrieb die legendären Winnetou-Bücher, die Reihe «Im Lande des Mahdi» oder Old Surehand I bis III und ist einer der meisten in andere Sprachen übersetzte Schriftsteller. Oft war der klassische Wilde Westen die Kulisse für die Romane des Sachsen.

Grund genug für MotoGP-Promoter Dorna, im Vorfeld des Sachsenring-GP einige Rennfahrer in die Abenteuergeschichten von Karl May zu schicken. Stefan Bradl, Marcel Schrötter, Philipp Öttl, Dominique Aegerter und als USA-Vertreter Colin Edwards statteten dem «Western Club Hohenstein-Ernstthal – Ranch Pfaffenberg» einen Besuch ab. Die fünf GP-Fahrer gaben beim Fotoshooting eine mehr oder weniger gelungene Bewerbung ab, in einer erneuten Auflage der Winnetou-Filme die Rolle eines Indianers oder Old Shatterhand spielen zu können.

Neben einem kleinen Bogenschiess-Wettbewerb wurden die GP-Stars aufgefordert, ein Feuer zu machen – nach Indianersitte ohne Hilfsmittel selbstverständlich. Wir konnten feststellen, dass eine Feuerstelle einheizen nicht zu den Kernkompetenzen eines Grand-Prix-Fahrers gehört. Im Gegensatz zu Schrötter, Aegerter und Öttl war Stefan «Winnetou» Bradl zu feige, um auf das bereitstehende Pferd zu hüpfen…

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