Sachsenring: Stefan Bradl als Karl-May-Figur Winnetou
Mit Karl May stammt einer der berühmtesten deutschen Autoren aus Hohenstein-Ernstthal. Grund genug, Bradl, Schrötter, Aegerter und Öttl in Wild-West-Kostüme zu stecken.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Wilder Westen rund um den Sachsenring – oder haben wir uns im Bilderarchiv versehentlich beim Texas-GP bedient? Nein, der Sachsenring und der Wilde Westen haben eine Gemeinsamkeit, denn der berühmte deutsche Schriftsteller Karl May wurde in Hohenstein-Ernstthal geboren. Sein Geburtshaus in der Ortschaft steht unter Denkmalschutz.
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Der Autor (1842–1912) schrieb die legendären Winnetou-Bücher, die Reihe "Im Lande des Mahdi" oder Old Surehand I bis III und ist einer der meisten in andere Sprachen übersetzte Schriftsteller. Oft war der klassische Wilde Westen die Kulisse für die Romane des Sachsen. Grund genug für MotoGP-Promoter Dorna, im Vorfeld des Sachsenring-GP einige Rennfahrer in die Abenteuergeschichten von Karl May zu schicken. Stefan Bradl, Marcel Schrötter, Philipp Öttl, Dominique Aegerter und als USA-Vertreter Colin Edwards statteten dem "Western Club Hohenstein-Ernstthal – Ranch Pfaffenberg" einen Besuch ab. Die fünf GP-Fahrer gaben beim Fotoshooting eine mehr oder weniger gelungene Bewerbung ab, in einer erneuten Auflage der Winnetou-Filme die Rolle eines Indianers oder Old Shatterhand spielen zu können.
Neben einem kleinen Bogenschiess-Wettbewerb wurden die GP-Stars aufgefordert, ein Feuer zu machen – nach Indianersitte ohne Hilfsmittel selbstverständlich. Wir konnten feststellen, dass eine Feuerstelle einheizen nicht zu den Kernkompetenzen eines Grand-Prix-Fahrers gehört. Im Gegensatz zu Schrötter, Aegerter und Öttl war Stefan "Winnetou" Bradl zu feige, um auf das bereitstehende Pferd zu hüpfen…
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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