MotoGP: VR46 bleibt der Vision treu

Martin Bauer: Bald BMW-Motor mit Drehschieber?

Von Matthias Dubach
Martin Bauer: Beim nächsten MotoGP-Einsatz sollen viele Details verbessert sein

Martin Bauer: Beim nächsten MotoGP-Einsatz sollen viele Details verbessert sein

Technikchef Fritz Schwarz vom österreichischen MotoGP-Projekt Remus Racing sagt, wo er die S&B-Suter von Wildcard-Pilot Bauer noch verbessern will.

Theoretisch könnte das MotoGP-Team Remus Racing bei seinen fünf geplanten Wildcard-Einsätzen in der kommenden Saison jedes Mal drei neue Motoren verheizen. Denn vor dem Antritt zum GP-Weekend können bei einem Wildcard-Start drei Motoren frisch verplombt werden. Bei den Österreichern wird es sich aber immer um diesselben Aggregate handeln. Technikchef Fritz Schwarz tunte drei BMW-Motoren auf 244 PS.

«Ich plane eigentlich nur mit diesen drei Motoren. Ich werde die dann ja immer wieder nachbessern. Es ist so, man kommt mit diesen drei Motoren zum Rennwochenende, da werden sie verplombt. Aber danach kann ich wieder daran arbeiten, bevor sie beim nächsten Rennen wieder verplombt werden. Das ist überhaupt kein Problem. Wir fahren ungefähr 1500 bis 1800 km mit einem Motor, ohne dass irgendein merkbarer Verschleiss bemerkbar wäre. Da sind wir auf der sicheren Seite. Wenn ich zuhause Änderungen machen will, mache ich sie einfach wieder auf», schildert Schwarz.

Seit dem letzten Einsatz beim GP-Finale in Valencia kümmerte sich der Tuner nicht mehr um die Leistungssteigerung. Das Hauptproblem für Fahrer Martin Bauer ist es, die Kraft überhaupt auf den Boden zu bringen. Schwarz: «Martin hat auch immer wieder erwähnt, dass die Leistung nicht das Problem ist. Sie muss aber auf den Boden kommen. Er sagt, wenn wir 15 PS weniger haben, aber die auf den Boden bringen, dann sind wir eine halbe Sekunde schneller. Das war immer seine klare Aussage. Daran müssen wir arbeiten.»

Dafür will Remus Racing beim Chassis nachrüsten und aus dem Fundus des bisherigen Suter-BMW-Kunden Iodaracing ein längeres Fahrwerk erstehen. Ganz links liegen lässt Schwarz die Motoren aber nicht: Er tüftelt an einer pneumatischen Ventilsteuerung. «Was mir auch noch am Herzen liegt, ist der Drehschieber. Dann habe ich keine Drosselklappen mehr, sondern wie im Autobereich eine Walze. So kann ich voll offen haben ohne Widerstand und ohne eine Drosselklappenachse. Da basteln wir im Moment auch ein bisschen dran.»

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