Katar Warm-up: Bestzeit für Marc Márquez – 2. Rossi

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Bestzeit für Marc Márquez

Bestzeit für Marc Márquez

Im Warm-up zum MotoGP-WM-Lauf in Katar glänzte Marc Márquez mit einer weiteren Bestzeit. Stefan Bradl kam über Platz 24 nicht hinaus.

Nachdem am Samstag einiges schiefgegangen war, die Nummer-1-Maschine wegen eines Motorschadens gar nicht benützt werden konnte und die Ersatzmaschine elektronische Flausen machte, rutschte Stefan Bradl auf den 18. Startplatz zurück.

Er war am Freitag 1:55,9 min gefahren, im Quali kam er auf 1:55,7 min.

«Wir haben dann am Samstagabend ein langes Meeting mit dem Team gehabt und besprochen, was für für das Warm-up noch modifizieren können», schilderte der Bayer.

Auch das Elektronikproblem war identifiziert worden. Denn am Meeting nahmen auch Techniker von Magneti Marelli teil. «Am Hinterrad sind jetzt zwei Sensoren für die Traction-Control, einer quasi als Reserve, wenn der erste defekt wird. Aber der erste ist 'noisy' geworden, deshalb hat der zweite immer dazwischen gefunkt», schilderte der deutsche Athina-Forward-Yamaha-Pilot. «So haben sich die beiden Sensoren beim zweiten Motorrad gegenseitig gestört. Das nächste Problem am Samstag war natürlich, dass wir bei beiden Motorrädern unterschiedliche Sachen probieren wollten. Aber nach dem Motorschaden konnten wir keinen Motorradwechsel machen.»

Im Warm-up (noch bei Tageslicht) kam Bradl nach vier Runden im ersten Run auf 1:58,142, damit lag er nur auf Platz 24. Dann fuhr er eine einzelne Runde mit dem zweiten Motorrad und machte den nächsten Stopp. Aber auch nach acht Runden schaffte Bradl keine besser Zeit, er blieb auf dem vorletzten Platz.

Valentino Rossi hielt bei Halbzeit des MotoGP-Warm-ups mit 1:55,843 min die Bestzeit vor Márquez, Iannone, Dovizioso und Pol Espargaró, Smith und Lorenzo. Dann schlug Weltmeister Márquez zu – Bestzeit mit 1:55.819 min. Rossi hielt sich vor Iannone auf Platz 2. dann folgten Lorenzo, Pedrosa, Dovizioso und Pol  Espargaró.

Übrigens: Im Moto2-Warm-up ist Tom Lüthi gestürzt, aber unverletzt geblieben.

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