Casey Stoner: «Ich war von der RC213V-S schockiert»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Der ehemalige MotoGP-Weltmeister Casey Stoner drehte im Rahmen des Grand Prix in Barcelona Demorunden mit der Honda RC213V-S. Der Australier war begeistert.

Die Honda RC213V-S wird als ‹MotoGP-Bike für die Straße› angepriesen und basiert technisch auf dem GP-Prototyp RC213V mit dem Casey Stoner (2011) und später Marc Márquez (2013, 2014) Titel in der MotoGP-Klasse gewannen.

Am Donnerstag vor dem Start des Barcelona-GP wurde die Maschine im MotoGP-Paddock enthüllt.

Casey Stoner erfreute die Fans am Sonntag, als er sich auf die RC213V-S schwang. «Ehrlich gesagt, war ich von dieser Maschine überrascht. Ich konnte kaum fassen, wie viel Power sie hat. Das Chassis fühlte sich auch sehr ähnlich zu der Maschine an, die ich früher fuhr. Die Maschine ist in jeder Hinsicht großartig ausbalanciert. Von einem Motorrad, das keine Rennmaschine ist und auf der Straße gefahren wird, würde man nicht eine solche Power erwarten. Ich hätte gerne noch mehr Runden gedreht. Die Power hat mich schockiert.»

Kommt die RC213V-S einer MotoGP-Maschine wirklich so nahe? «Seit meinem Rückzug konnte ich viele Bikes fahren. Obwohl ich die CBR 1000RR liebe, befindet sich diese Maschine auf einem ganz anderen Level. Ich war wirklich schockiert. Ich fuhr bereits die Maschine, die ich in Suzuka einsetzen werde. Sie kommt nicht an die Power der RC213V-S heran. Es gibt wohl kein besseres Bike für die Straße.»

Vermisst du die Rennen? «Nein, aber die Demorunden waren großartig. Barcelona ist eine meiner Lieblingsstrecken. Ich fühlte mich zuhause. Es war schön, allen im Paddock zu begegnen.»

Stoner, der sich 2012 aus der MotoGP-WM zurückzog, gibt in diesem Jahr sein Comeback auf zwei Rädern bei den «Acht Stunden von Suzuka». Er tritt zusammen mit Michael van der Mark und HRC-Testfahrer Takumi Takahashi für das «Honda MuSASHi RT HARC-PRO Team» auf einer Werks-CBR 1000RR an. Zudem wird der Australier 2015 noch mindestens einen MotoGP-Test für Honda absolvieren.

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