Marc Márquez: In Assen eine Chance gegen Yamaha?

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Während Dani Pedrosa in Barcelona auf dem Podest stand, patzte Weltmeister Marc Márquez erneut. Er liegt nun 69 Punkte hinter WM-Leader Valentino Rossi. Kann er in Assen zurückschlagen?

Drei Stürze in sieben Rennen warfen Marc Márquez in der Gesamtwertung der MotoGP-Klasse weit zurück. Bisher war der Weltmeister, der 2014 insgesamt 13 Rennen gewann, in dieser Saison erst einmal siegreich – in Austin.

In Assen braucht der Repsol-Honda-Star dringend ein gutes Ergebnis, denn im Gesamtklassement liegt er nur mehr einen Punkt vor Yamaha-Satelliten-Pilot Bradley Smith. Im Kampf um den WM-Titel scheint Márquez derzeit abgeschrieben. Er liegt 69 Punkte hinter Rossi, eine Aufholjagd konnte er bisher nicht starten – im Gegenteil.

«Natürlich war ich enttäuscht, dass ich bei meinem Heim-GP in Katalonien stürzte», räumte Márquez ein. «Doch das habe ich nun hinter mir gelassen und konzentriere mich auf Assen.»

Nach dem Barcelona-GP testete Marc Márquez eine Kombination aus 2014er-Chassis und neuer Schwinge. Diese könnte in Assen zum Einsatz kommen, um die Instabilität am Hinterrad zu verbessern. «Es war eine Schande, dass wir wegen des Regens nicht alles aus dem Montagstest in Barcelona herausholen konnten, aber es war für alle gleich. Assen ist eine Strecke, die ich gerne mag – auch wenn es nicht der beste Kurs für unsere Maschine ist. Wir müssen ab ​Donnerstagmorgen hart arbeiten, damit wir einen Fortschritt beim Setting des Bikes erreichen können. Das Wetter ist in Assen immer unvorhersehbar, meist spielt es eine Rolle für den Verlauf des Wochenendes», erklärte der Vorjahressieger, der schon in allen GP-Klassen in Assen gewann.

Dani Pedrosa, der in Barcelona erstmals nach seiner «arm pump»-OP als Dritter auf dem Podest stand, stand in Assen schon achtmal auf dem Podest. 2002 fuhr er dort seinen ersten 125-ccm-Sieg ein. «Ich war sehr glücklich, in Barcelona auf das Podest zurückzukehren. Es ist schade, dass der Montagstest von schlechtem Wetter beendet wurde. Mein Arm fühlt sich jedoch besser und besser an. Nun müssen wir vor allem am Bike arbeiten. Wie wir alle wissen, ist das Wetter in Assen kritisch, daher müssen wir das Beste aus unserer Zeit auf trockener Strecke machen. In Assen ist es besonders wichtig, das richtige Setting zu finden und ein gutes Gefühl für die Reifen zu haben, denn es gibt einige sehr schnelle Kurven.»

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