Stefan Bradl (13.): Crutchlow-Windschatten genützt

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Stefan Bradl n Assen

Stefan Bradl n Assen

Nach Platz 13 im dritten freien Training hat Stefan Bradl gute Chancen, sich im Q1 für das Qualifying 2 zu qualifizieren. «Wir liegen im Soll», hielt der Yamaha-Pilot in Assen fest.

Stefan Bradl hatte am Donnerstag im MotoGP-Training in Assen zuerst 1,1 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit, dann 1,2 Sekunden, im dritten freien Training am Freitag reduzierte er den Rückstand auf die Rossi-Bestzeit auf 1,028 Sekunden.

Crew-Chief Sergio Verbena schmunzelte nach dem 13. Platz zufrieden, schliesslich hatte der deutsche Athinà-Forward-Yamaha-Pilot Scott Redding auf der Werks-Honda und Yonny Hernandez auf der Pramac-Ducati hinter sich gelassen, dazu sämtliche Open-Class-Piloten.

Insgesamt gibt es 17 Factory-Fahrer, die im Gegensazu zu den Open-Class-Fahrern nicht die Einheits-Elektronik von Magneti Marelli verwenden. Das sind je vier Honda, Yamaha und Ducati, zwei Suzuki und drei Aprilia, also ist ein 13. Platz in diesem Feld durchaus als achtbar einzustufen.

«Ob ich mir jetzt Chancen auf einen Aufstieg ins Qualifying 2 ausrechne? Da müsste ich im Q1 unter de Top-2 fahren. Dazu müsste uns eine fantastische Runde gelingen. Sonst wird es schwierig, besonders da Petrucci, Aleix Espargaró und Redding drin sind. Es ist nicht unmöglich, aber es wird sehr schwierig.»

«Ja, das war insgesamt ein gutes Training.Wir haben den Schwingendrehpunkt noch einmal geändert. Am Anfang war ich ein bisschen skeptisch, ob wir das überhaupt machen sollen, es hat sich aber gut bewährt. Ich bin dann mit 18 Runden alten Reifen noch 1:35,0 min gefahren. Das war von der Pace her noch einmal um eine Ecke schneller als gestern. Von dieser Seite her sieht es gut aus. Am Schluss haben wir die weichen Reifen noch einmal genützt. da habe ich mich bei Crutchlow anhängen und eine gute Rundenzeit fahren können – 1:34,195 min. Das hat mich jetzt in eine gute Position gebracht. Aber auch ohne diesen Windschatten wären wir nicht weit von dieser Zeit weg gewesen. Es passt. Wir liegen in unserem Soll.»

«Jetzt werden wir schauen, dass wir im Qualifying auch einmal einen 13. oder 14. Platz schaffen. Ein Windschatten wäre im Q1 sicher nicht schlecht. Aber ich bin der Meinung, dass ich es allein auch auf irgendeine Art und Weise zusammenbringe. Das ist fürs Qualifying wichtig. Fürs Rennen sollten wir ganz gut aufgestellt sein. Ich habe aber nach wie vor Bedenken mit der kurzen Schwinge, die mir hier besser zusagt. Wir haben damit gestern arges Chattering gehabt, heute war es kühl und vielleicht dadurch besser. Ich traue mich jetzt nicht zu sagen, ob es an der gestrigen Hitze lag... Ich hoffe, dass uns dieses Problem jetzt nimmer plagt. Wichtig war, dass wir es heute weggebracht haben und ich das Motorrad fahren konnte, das mir taugt. Das Chattering ist auch von Reifen zu Reifen ein bisschen unterschiedlich. Ich hoffe, dass wir jetzt keinen mehr erwischen, der Chattering verursacht. Denn gestern war das der Fall. Jetzt müssen wir hoffen, dass wir in dieser Hinsicht im Qualifying ein bisschen Glück haben.»

Wie stark war der Regen? Bradl: «Es hat kurzzeitig leicht zu tröpfeln angefangen, das war typisch Assen. Es war mit den Slicks gefährlich. Aber es trocknet dann hier auch sofort wieder auf.»

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