Michael van der Mark: «Ein großes Missverständnis»

Von Sharleena Wirsing
Michael van der Mark

Michael van der Mark

Nun erklärte Michael van der Mark, warum er beim Dutch-GP in Assen Karel Abraham im Team AB Motoracing nicht ersetzt hat und wie seine mögliche Zukunft in der MotoGP-Klasse aussieht.

Karel Abraham leidet seit dem Samstag-?Sturz in Barcelona an einer ernsthaften Zehenverletzung. In Assen hätte Michael van der Mark den verletzten Tschechen ersetzen und seinen ersten Grand Prix bestreiten können. Doch dazu kam es nicht.

«Mark war Wunschfahrer Nummer 1. Teils, weil er von Honda vorgeschlagen wurde. Für das Team AB Motoracing wäre das eine gute Gelegenheit gewesen. Aber es gibt ein hohes Unfallrisiko. Nicht nur für van der Mark, sondern auch für das Team. Ein Sturz kostet in der MotoGP sehr viel Geld. Daran ist die Verpflichtung schliesslich gescheitert», hatte Karel Abraham jr. gegenüber SPEEDWEEK.com am Donnerstag in Assen erklärt.

Nun meldete sich Michael van der Mark gegenüber «worldsbk.com» zu Wort. «Ich glaube, da gab es ein großes Missverständnis. Das war die Entscheidung des Teams. Da geht es um das Budget. HRC (Honda Racing Corporation), Honda Europe und mein Team waren sich mit mir einig, dass ich das Wochenende fahren würde, aber das Team hat dann entschieden, dass man keine Risiken eines Sturzes eingehen wolle, darum konnte ich nichts mehr machen.»

Doch van der Mark schließt ein MotoGP-Gastspiel 2015 nicht aus. «Ich stehe zur Verfügung», versicherte er.

Du hast gesagt, dein Plan ist, im ersten Jahr in der Superbike-WM zu lernen und im zweiten den Titel zu gewinnen. Wenn du 2016 Superbike-Champion bist, sehen wir dich dann 2017 in der MotoGP-Klasse? «Ich bin ein junger Fahrer. Ich glaube jeder junge Fahrer träumt davon, MotoGP zu fahren. Wir werden sehen, was passiert. Wenn es eine gute Möglichkeit gibt, dann gehe ich. Wenn nicht, bleibe ich in der Superbike-WM, denn ich habe hier richtig Spaß.» Bei den Rennen der Superbike-WM in Assen stand der 22-jährige Niederländer auf dem Podest.

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