Formel 1: Ein selten kurioser Unfall

Giacomo Agostini: «60:40 für Jorge Lorenzo»

Von Frank Aday
Der 15-fache Weltmeister Giacomo Agostini

Der 15-fache Weltmeister Giacomo Agostini

Der 15-fache Weltmeister Giacomo Agostini ist davon überzeugt, dass Valentino Rossi trotz seiner Bestrafung noch immer eine realistische Chance auf den WM-Titel hat.

«Zuvor hatte Valentino einen Vorteil, nun hat ihn Lorenzo. Rossi wird schon am Start viele Fahrer überholen, doch es können viele Dinge passieren. Der WM-Kampf ist aber noch nicht vorbei. Ich würde sagen, es steht 60:40 für Lorenzo», meint Giacomo Agostini.

Valentino Rossi hat sieben Punkte Vorsprung auf Jorge Lorenzo. Doch nach seinem unsportlichen Manöver gegen Marc Márquez in Sepang muss er vom letzten Startplatz aus losfahren.

«Ago nazionale» bezog natürlich auch zum umstrittenen Rennen in Sepang Stellung. «Ich denke, dass Valentino dieses kontroverse Thema nicht am Donnerstag hätte aufgreifen sollen. Er hätte bis Valencia still sein sollen. Wenn er dann etwas zu sagen gehabt hätte, dann hätte er es tun können. Doch an einem Donnerstag vor zwei so wichtigen Rennen bei denen die Weltmeisterschaft auf dem Spiel steht...»

«Ich kann verstehen, dass Valentino nervös war, aber man kann kein Manöver wie dieses fahren: verlangsamen, ihn ansehen und ihn in den Kies befördern. Valentino wollte ihn nicht zu Sturz bringen, aber das Resultat war, dass ein Fahrer auf dem Boden lag. Ich denke, Valentino hat die Kontrolle verloren. Es ist als würden zwei kleine Jungs in Madrid vor einer Fußgängerampel gegeneinander kämpfen. Valentino hat das zuvor noch nie getan, doch nun ist es passiert, weil er seinen Kopf verloren hat. Er war sehr nervös», suchte Agostini gegenüber «Motociclismo» nach einer Erklärung.

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