Nach dem zweiten Testtag in Sepang war Repsol-Honda-Pilot Dani Pedrosa enttäuscht. Er stürzte, hatte Probleme mit dem Grip am Hinterrad und belegte nur Platz 12.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Repsol-Honda-Pilot Dani Pedrosa konnte sich am zweiten Testtag in Sepang zwar um 0,305 sec steigern, doch in der Zeitenliste rutschte der Spanier von Platz 3 auf 12 ab. Sein Teamkollege Marc Márquez konnte sich hingegen deutlich verbessern und landete weit vor Pedrosa auf Rang 4.
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"Es gab Probleme mit den Reifen, deshalb mussten wir auf den härteren Hinterreifen umsteigen", erklärte Pedrosa. Nachdem Loris Baz bei 290 km/h der weichere Michelin-Hinterreifen geplatzt war, wurde der Reifen aus der Allocation genommen. "Wegen der hohen Temperaturen hatten wir auch fast keinen Grip am Hinterrad. Dieses Problem war sehr schwer unter Kontrolle zu bekommen, was es nicht einfacher machte, das Bike zu verbessern. Wir haben aber viel über die Arbeit bei diesen Temperaturen gelernt." Der kleine Spanier musste am zweiten Testtag auch einen Sturz verkraften. Honda hat derzeit größere Probleme mit dem Michelin-Reifen als Yamaha und Ducati. "Wir haben mit unterschiedlichen Gewichtsverteilungen gearbeitet. Ich weiß nicht, welche besser ist. Am Ende hatten wir noch keine gute Idee. Leider war ich am Ende nicht wirklich schnell. Als ich aus der Box kam, stürzte ich kurz darauf. Ich weiß nicht warum, vielleicht hatte der Vorderreifen noch nicht die richtige Temperatur."
"Ich hatte den Reifen schon für einige Runs genutzt, dann machte ich eine kurze Pause und danach stürzte ich in der Outlap", berichtete der Spanier. "Am Mittwoch müssen wir noch ein paar Vorderreifen testen. Nach meinem Sturz musste der Vorderreifen-Test am Dienstag abgesagt werden."
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Für die Honda RC213V stehen Pedrosa und Márquez derzeit zwei unterschiedliche Motor-Versionen zur Verfügung. Eine Version wurde bereits beim Jerez-Test im November eingesetzt, die andere Version ist eine Weiterentwicklung. "Es besteht kein großer Unterschied zu dem Motor, den wir am Ende des letzten Jahres eingesetzt haben. Wir müssen sehen, wie wir in diesem Punkt eine Verbesserung erzielen. Mit der Elektronik kann man Probleme erkennen und sie lösen. Das braucht aber viel Zeit, denn man muss sich sicher sein, dass eine Veränderung auch wirklich positiv ist. Wir haben ein paar Änderungen vorgenommen – manche waren besser andere schlechter. Doch der geringe Grip am harten Hinterreifen machte dabei Probleme."
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Worin besteht der größte Unterschied zwischen der Honda-Elektronik aus dem letzten Jahr und der Einheits-ECU? "Die Elektronik hat das Verhalten des gesamten Bikes verändert. Der schlechteste Aspekt ist wohl die Beschleunigung."
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