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"Ich war am ersten Tag nicht stark genug, es ist mir nicht gelungen, fahrerisch eine anständige Leistung zu zeigen", lautete das Resümee von Valentino Rossi.
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Nach Platz 10 und 1,144 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen Jorge Lorenzo wirkte der 37-jährige Italiener nachdenklich. "Aber wir erwarten uns für den Samstag eine beträchtliche Steigerung, denn wir werden erstmals den neuen Michelin-Hinterreifen verwenden, der sich bei allen anderen Piloten am Freitag erstklassig bewährt hat", erklärte Rossi. "Damit werden wir im FP3 sicher ein deutliches Stück schneller werden."
Bei Rossi war aber auch zu sehen, dass seine M1-Yamaha zum Beispiel beim Rausfahren aus Turn 1 hinten einen sehr unruhigen Eindruck hinterließ. "Mit den Michelin bewegen sich die Maschinen mehr als letztes Jahr mit den Bridgestone", stellte der Yamaha-Werkspilot fest. "Aber ich stimme zu, im Turn 1 ist es ganz extrem gewesen, das Motorrad bewegte sich dort zu stark. Wir wollten das Problem im FP2 mit einem anderen Set-up lösen, das hat aber nicht funktioniert. Allein ist dieser Kurve verlor ich extrem viel Zeit."
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Hatte Rossi am Freitag in Le Mans auch Wheelspin auf den Geraden wie zuletzt in Jerez? "Mit dem Standard-Hinterreifen, den ich im FP2 benützt habe, hatte ich auf der Gegengeraden wieder Wheelspin", schilderte der Jerez-GP-Sieger. "Aber es war nicht so schlimm wie in Jerez. Alle Fahrer, die am Freitag den neuen Hinterreifen benützt haben, erzählten von weniger Wheelspin."
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Hilft es Rossi, dass er aus der Generation vor Einführung der Traction Control kommt, wenn jetzt so viel Wheelspin im Spiel ist und die Einheits-ECU nicht so perfekt ausgereift ist wie die bisherige Software der Werke? Rossi: "Ja, wir müssen jetzt mit dem rechten Handgelenk wieder ein bisschen mehr kontrollieren als in der Vergangenheit. Aber ich kann nicht beurteilen, ob mir jetzt die Erfahrung aus der 500er-Zeit oder aus den ersten MotoGP-Jahren ab 2002 entgegenkommt."
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