Maverick Vinales (7.): «Auf dem Level von Lorenzo»

Von Nereo Balanzin
MotoGP
Maverick Vinales

Maverick Vinales

«Im Gegensatz zu vielen anderen haben wir auf einen neuen Reifen verzichtet und stattdessen hart für das Rennen gearbeitet», meinte Maverick Vinales (Suzuki) nach seinem siebten Platz im MotoGP-Training in Mugello.

0,649 sec Rückstand auf die Bestzeit von Andrea Iannone (Ducati) und Platz 7: Trotzdem ist Maverick Vinales mit dem heutigen Freitag nicht unzufrieden. «Unsere Rundenzeit ist nicht schlecht, ich bin an den Besten recht nahe dran», meinte der Suzuki-Werksfahrer. «Mit einem neuen Reifen wäre ich heute sicher auf Platz 2 gefahren, das stimmt mich zuversichtlich.»

Der 21-jährige Spanier räumte ein, dass nach der Vertragsunterzeichnung mit Yamaha für 2017 und 2018 eine große Last von seinen Schultern gefallen ist: «Jetzt bin ich viel entspannter. Meine Rundenzeit ist schon jetzt schneller als letztes Jahr im Rennen. Und ich bin mir sicher, dass wir uns noch weiter steigern können.»

Dass er ab 2017 bei Yamaha den großen Valentino Rossi als Teamkollegen haben wird, jagt Vinales keine Angst ein. «Sobald ich auf die Rennstrecke fahre, möchte ich gewinnen», unterstrich er. «Dazu muss ich jeden schlagen. Ich will immer gewinnen, das versuche ich auch mit der Suzuki. Auch die Suzuki hat Vorteile, sie vermittelt in den Kurven viel Vertrauen. Besonders in langsamen Kurven und in der Beschleunigung haben wir uns dieses Jahr deutlich verbessert. Es ist auch gut zu wissen, dass wir im Topspeed mithalten können – letztes Jahr haben wir auf der Geraden in Mugello eine halbe Sekunde verloren. Wenn du weißt, dass du kämpfen kannst, dann bist du auch motiviert. In gewissen Bereichen sind sich die Suzuki und Yamaha sehr ähnlich, vor allem, wie sie in die Kurven einlenken. Die Honda und Ducati sind in diesem Punkt wesentlich aggressiver.»

«Ich habe nicht gedacht, dass Suzuki für dieses Jahr so große Fortschritte macht», gibt Vinales zu. «Jetzt müssen wir in kleinen Schritten weitermachen. Mit einem neuen Reifen wäre ich heute auf dem Level von Lorenzo auf Rang 2 gefahren.»

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