Marc Márquez will Revanche gegen Lorenzo beim Heim-GP

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Marc Márquez gegen Jorge Lorenzo

Marc Márquez gegen Jorge Lorenzo

In Mugello musste sich Marc Márquez um nur 0,019 sec gegen Jorge Lorenzo geschlagen geben. Beim Heimrennen der beiden Spanier will der Repsol-Honda-Pilot die Oberhand gewinnen.

Vor seinem Heim-GP in Barcelona liegt Marc Márquez zehn Punkte hinter Jorge Lorenzo. Valentino Rossi büßte weitere 27 Punkte auf den Repsol-Honda-Star ein. Márquez war 2010 in der 125-ccm-Klasse in Barcelona siegreich, 2011 wurde er im Moto2-Rennen Zweiter, 2013 stand er in der Königsklasse als Dritter auf dem Podest und gewann das Rennen 2014.

Im letzten Jahr stürzte Márquez hingegen auf Platz 2 liegend in Runde 3. «Es gibt nichts Besseres als zuhause vor den eigenen Fans zu fahren. Das gibt zusätzliche Motivation, obwohl man am Ende so professionell wie immer sein muss und sich gänzlich auf seinen Job fokussieren muss. Wir müssen wieder sehr intensiv am Set-up unserer Maschine arbeiten, um das Beste aus dem zu machen, was wir haben. Das hat bisher gut funktioniert. Ich weiß, dass Honda hundert Prozent gibt. In Montmeló werde ich mein Bestes tun, um noch ein gutes Ergebnis einzufahren. Beim Test am Montag nach dem Rennen werden wir sehen, ob wir die halbe Zehntel finden können, die uns sehr viel helfen würde. Im letzten Jahr ist uns das auch gelungen.»

Dani Pedrosa belegte bei den letzten drei Rennen den vierten Platz und liegt nun zwölf Punkte hinter Rossi. In Barcelona gewann Pedrosa das 125-ccm-Rennen 2003, den 250-ccm-GP 2005 und das MotoGP-Rennen 2008. Er stand dort noch sechs weitere Male auf dem MotoGP-Podest – fünf Mal in den letzten fünf Jahren.

«Ich freue mich auf mein Heimrennen in Katalonien. Es ist eine Strecke, die ich liebe und auf der ich in der Vergangenheit gute Resultate erzielen konnte. Im letzten Jahr erreichte ich dort meinen ersten Podestplatz der Saison nach der Operation meiner Arme. Ich hoffe, dass ich vor meinem Fanclub und allen Fans wieder stark sein kann. Wir werden mit dem arbeiten, was wir beim letzten Rennen gelernt haben. Ich will den Schwung aus Mugello mitnehmen, denn es war in dieser Saison mein bisher bester Grand Prix, was das Gefühl für das Bike betrifft. Beim Montagstest hoffe ich auf einen weiteren Fortschritt», erklärte Pedrosa.

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