Shane Byrne: «KTM wird gute Figur in MotoGP machen»

Von Waldemar Da Rin
MotoGP
Der ehemalige GP-Pilot Shane Byrne ist mittlerweile in der Britischen Superbike-Meisterschaft sehr erfolgreich. Nun erwartet er mit grosser Spannung die MotoGP-Rückkehr seines ehemaligen Arbeitgebers KTM.

Der fünffache Britische Meister Shane Byrne (39), der aktuell für Ducati unterwegs ist, verfolgt mit grossem Interesse das Comeback seines früheren Arbeitgebers KTM in der MotoGP-Klasse. «Ich freue mich echt, dass KTM wieder in die MotoGP zurückkehrt. Ich hatte damals sehr gute Leute kennengelernt. Das neue Motorrad sieht sehr gut aus. Es ist ein anderes Projekt als die Maschine, die ich damals fuhr. Kenny Roberts ist sicher ein cleverer Mann und sah sofort, wo die Probleme lagen, aber sein Chassis und der Motor passten irgendwie einfach nicht zusammen. Ich wünsche KTM jedenfalls alles Gute in der MotoGP und bin überzeugt, dass eine gute Figur abgeben werden.»

Wenn du zehn Jahre jünger wärst, würden sie dich vielleicht wieder engagieren? Byrne lacht: «Ich gewann damals Rennen in der Superbike-WM, also war der nächste Schritt MotoGP. Aber ich war jünger und hatte weniger Erfahrung. Die BSB hier ist natürlich eine ganz andere Liga, sogar in der SBK brauchst du ein Werksmotorrad, wenn du um den Titel kämpfen willst», erklärte der Brite, der 2004 mit der Aprilia in Mugello mit Platz 10 sein bestes GP-Resultat herausfuhr.

In der BSB gehört er zu den schnellsten Fahrern, führt die Meisterschaft an und hat bislang bereits 74 (!) Rennen gewonnen.

Dan Linfoot ist ein weiterer Brite, der sich im Grand Prix-Sport nicht durchsetzen konnte. «Ich war noch jung, kam aus der 125er-Klasse und war wohl noch nicht bereit für den Umstieg. Das Motorrad war gut, am Material lag es nicht, aber ich bin einfach zu viel gestürzt. In der heimischen Meisterschaft hingegen läuft es für mich recht gut und ich habe Spass dabei.»

Fahrervertreter in der BSB ist der 12-fache Britische Meister Roger Marshall (65). «Meine Frau arbeitet im Ducati-Team von Byrne. Ich bin als Fahrervertreter ausgewählt worden, so sind wir dem Rennsport erhalten geblieben», lachte er im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. Marshalls bestes GP-Ergebnis war ein 9. Platz auf der Rothmans Honda 1984 in Silverstone.

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