Randy de Puniet will bester Privatfahrer sein

Von Oliver Feldtweg
MotoGP 800 ccm
Randy de Puniet

Randy de Puniet

Randy de Puniet rechnet sich auf den kurvenreichen Strecken, die bis Ende Juli auf dem Kalender stehen, viel aus.

Für den MotoGP-Test am Montag nach dem Barcelona-GP erhielten die Satelliten-Teams von Honda nur wenige neue Teile zum Ausprobieren. Der Franzose [* Person Randy de Puniet *] kam mit der LCR-Honda aus dem Team von Lucio Cecchinello trotzdem glänzend zurecht und schaffte unter 15 Teilnehmern die siebtbeste Zeit.

Der momentan in der WM an neunter Stelle liegende Franzose bemühte sich mit seinem Crew-Chief «Beefy» Bourguignon um ein paar neue Abstimmungsvarianten, die eventuell in der zweiten Saisonhälfte nützlich sein könnten.

«Es war ein wichtiger Tag für mich», stellte de Puniet fest. «Wir haben die Kennfelder für die Zündung umgestellt, Modifikationen an der Traction-Control ausprobiert , ausserdem gab uns Bridgestone ein paar neue Reifenmischungen zum Testen. Ich denke, wir haben für die nächsten Rennen eine gute Basisabstimmung gefunden. Ich bin zuversichtlich für Assen und Laguna Seca. Aber ich wäre am liebsten noch einen zweiten Tag gefahren.»

De Puniet erlebt momentan seine konstanteste MotoGP-Saison. Er hat jetzt sechsmal hintereinander gepunktet und ist im Begriff, den Ruf des Bruchpiloten loszuwerden. Das hat er zu einem grossen teil seinem neuen Mentaltrainer Yves DeMaria zu verdanken, dem dreifachen MX3-Motocross-Weltmeister.

De Puniet ist froh, mit Mugello und Barcelona die zwei schnellsten Pisten anständig überstanden zu haben, auf den vier langsamen und eckigen Pisten, die jetzt bis Ende Juli auf dem Kalender stehen, komme der Speed-Nachteil der Kunden-Honda RC212C weniger zur Geltung.

«Wir möchten das Motorrad in kleinen Schritten weiterverbessern», sagt de Puniet. «Denn mein Ziel ist es, bei jedem Rennen bester Privatfahrer zu sein.» In der WM-Tabelle fehlen dem LCR-Honda-Piloten momentan zwölf Punkte auf Colin Edwards, der als Yamaha-Privatfahrer auf Rang 6 liegt. «In Assen will ich unbedingt zwischen Platz 5 oder 8 ins Ziel kommen», hat sich Randy vorgenommen. 2008 ist de Puniet in Assen im Rennen durch Sturz ausgeschieden.

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