Rebenland: Baumschlager bei Unfall verletzt

Von Toni Hoffmann
ORM
Raimund Baumschlager

Raimund Baumschlager

Der 14-fache Österreichische Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager ist bei einem Unfall im Skoda Fabia R5 am Ende des ersten Tages der Rebenland-Rallye schwer verletzt worden.

Mit Raketenstart hatte der 14-malige Staatsmeister Raimund Baumschlager die 7. Internationale Rebenland-Rallye eröffnet, mit einem wahren Knalleffekt hat er sie beendet. Am Beginn der 6. Sonderprüfung des Tages «Pössnitz-Panoramastraße», die bei extrem rutschigen Verhältnissen schon in der einbrechenden Nacht absolviert wurde, fabrizierte der in Führung liegende Oberösterreicher einen kapitalen Abflug und stürzte mit seinem Skoda Fabia R5 fünf Meter in die Tiefe.

Sowohl Baumschlager, der über Rückenschmerzen klagte, als auch dessen Copilot Pirmin Winkelhofer, der eine leichte Handverletzung erlitt, wurden vom Team der Medizinischen Sicherheitsstaffel geborgen und anschließend zur Abklärung Winkelhofer ins Landeskrankenhaus Südsteiermark in Wagna und der weitaus schwerer verletzte ins Universitätskrankenhaus Graz gebracht. Der 58-jährige Baumschlager erlitt jedoch einen Lendenwirbelbruch.

«Es war extrem rutschig», gab Baumschlager zu Protokoll. «Offenbar war auf der Linie, die wir beim ersten Mal gefahren sind, bei der zweiten Runde noch mehr Dreck auf der Strecke. Auf alle Fälle ist das linke Hinterrad weggegangen, danach haben wir einen Schlag verspürt und sind mit rund 130 km/h Richtung Wald abgehoben. Ich bin erleichtert, dass zumindest Pirmin glimpflich davon gekommen ist.»

Niki Mayr-Melnhof, der im Ford Fiesta R5 nur zum Zeitpunkt des Unfalls 0,5 Sekunden hinter Baumschlager lag, geht als klar Führender in den morgigen zweiten Rallye-Tag geht. Der Vorsprung des 39-jährigen Steirers auf den Zweitplatzierten Gerwald Grössing im Ford Fiesta WRC beträgt 1:03,9 Minuten. Als Dritter konnte sich mit weiteren 36 Sekunden Rückstand der tschechische 2WD-Europameister Jan Cerny in einem weiteren Ford Fiesta R5 klassieren.

In der 2WD-Wertung führt nach Tag eins der Ungar Kristof Klausz (Peugeot 208 R2) vor den Opel-Piloten Luca Waldherr, Manuel Pfeifer und Willi Stengg.

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