Safety-Commision 2018: Nur Briten reden für SBK mit

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Rea, Davies und Laverty mussten beim ersten Treffen 2018 der Safety-Commission auf Camier verzichten

Rea, Davies und Laverty mussten beim ersten Treffen 2018 der Safety-Commission auf Camier verzichten

Bereits seit mehreren Jahren kommen die dominierenden Fahrer der Superbike-WM aus dem Vereinigten Königreich. Vier der fünf britischen Rennfahrer der Saison 2018 wurden zudem in die Safety-Commission gewählt.

Seit 2013 existiert die Safety-Commission in ihrer heutigen Form. Sie besteht aus gewählten Vertretern der Fahrer sowie der FIM und Dorna. Bei jedem Meeting kommt diese Runde am ersten Trainingstag zusammen, um zukünftige Verbesserungen oder auch kurzfristig umzusetzende Veränderungen an der jeweiligen Rennstrecke zu besprechen.

Es ist das Sprachrohr der Aktiven, um ihre Sicht der Dinge zu äußern.

Eine Sicht, die 2018 aus einem rein britischen Blickwinkel erfolgt. Als Fahrervertreter der Superbike-WM wurden Jonathan Rea (Kawasaki), Chaz Davies (Ducati), Eugene Laverty (Aprilia) und Leon Camier (Honda) gewählt. Lediglich die zwei gewählten Vertreter aus der Supersport-WM kommen nicht aus dem Vereinigten Königreich: Rekordweltmeister Kenan Sofuoglu (Kawasaki) und Jules Cluzel (Yamaha).

Diese sechs Piloten wurden von allen teilnehmenden Fahrer gewählt und haben auch die Aufgabe, die Rennleitung bei außergewöhnlichen Ereignissen, die die Sicherheit der Teilnehmer gefährdet, zu informieren.

Die besprochenen Maßnahmen gehen dann vor allem in die Zuständigkeit von Franck Vayssié von der FIM über, der sich mit den Rennstreckenbetreibern um Umsetzung bemüht. Der erfahrene Franzose ist als Sicherheitsbeauftrager unter anderem für die Abnahme neuer Rennstrecken für die Superbike-WM zuständig.

Die Dorna als Promoter der Superbike-WM ist durch Exekutivdirektor Daniel Carrera, Sportdirektor Gregorio Lavilla und Renndirektor Gian Franco Carloia und dem stellvertretenden Renndirektor Stefano Carloia vertreten.

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