Red Bull Honda: Das Wetter verdarb den Test

Von Gordon Ritchie
Superbike-WM

Um den geplanten Wechsel von Cosworth- auf Magneti Marelli-Elektronik voranzutreiben, testete das Red Bull Honda Team drei Tage lang in Monteblanco, doch das Wetter spielte überhaupt nicht mit.

Drei Tage lang testete das Team Red Bull Honda mit Leon Camier auf dem Circuito Monteblanco westlich von Sevilla, um die neue Elektronik von Magneti Marelli so zu optimieren, dass sie bereits beim nächsten Superbike-WM-Event in Buriram/Thailand zum Einsatz kommen könnte. Das Marelli System, das in Monteblanco getestet wurde, ist das Gleiche, wie es das Satellitenteam Triple M und ihrem Fahrer PJ Jacobsen in der Saison 2018 einsetzt, nur mit entsprechenden Software-Updates für Camiers eigenen Fahrstil.

Honda hatte bei der FIM um eine Ausnahmegenehmigung gebeten, um die elektronische Motorsteuerung während der laufenden Saison von Cosworth auf Magneti Marelli umstellen zu können. Diese wurde erteilt, weil von Marelli nachweislich nicht genügend Teile verfügbar waren, um damit in die Saison zu starten.

Das schlechte Wetter in Spanien beeinträchtigte jedoch den dreitägigen Test erheblich. «Diese drei Tage waren nicht besonders aussagekräftig, denn das Wetter war wirklich sehr schlecht», klagte Teammanager Kervin Bos. «Es war kalt und die Bedingungen änderten sich ständig, häufig regnete es. Am letzten Tag konnten wir 30 Runden bei etwas besseren Streckenverhältnissen testen, da war es meistens trocken.»

«Leon Camier testete allein die neue Elektronik von Magneti Marelli, aber das Wetter war einfach viel zu schlecht, um eindeutige Aussagen machen zu können. Auch unsere Techniker und Ingenieure konnten sich bei diesen niedrigen Streckentemperaturen nur einen begrenzten Einblick in die Leistungsfähigkeit des Magneti Marelli-Systems verschaffen, endgültig beurteilen können wir es noch nicht.»

Die schlechten Witterungsbedingungen sorgten letztendlich für einen herben Rückschlag für das Red Bull Honda Team. «Aufgrund der Umstände haben wir uns noch kein exaktes Datum gesetzt, ab wann wir die neue Technik einsetzten werden», erklärte Bos am Schluss der Testfahrten. «Natürlich werden uns Fristen gesetzt, die wir einhalten müssen, doch im Augenblick weiß noch keiner genau, bis wann die neue Elektronik homologiert sein muss.»

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