Tom Sykes (3.) über Rea: «Eine Ausnahmeerscheinung»

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Tom Sykes klagte über Untersteuern seiner Kawasaki ZX-10RR

Tom Sykes klagte über Untersteuern seiner Kawasaki ZX-10RR

Als Dritter holte Tom Sykes im ersten Rennen der Superbike-WM in Brünn nicht das erhoffte Ergebnis, den Sieg seines Kawasaki-Teamkollegen Jonathan Rea nahm er aber neidlos zur Kenntnis.

Den Pole-Rekord in Brünn ließ sich Tom Sykes nicht nehmen, in 1:57,687 min verbesserte der Superbike-Weltmeister von 2013 in der Superpole seine eigene Bestzeit, die er beim letzten SBK-Meeting auf der tschechischen Rennstrecke im Jahr 2012 aufgestellt hatte.

Drei Starts waren erforderlich, bis der erste Superbike-Lauf dann über die Bühne gegangen war, Sykes kreuzte in einem ereignisarmen Rennen hinter seinem Kawasaki-Teamkollegen Jonathan Rea und Ducati-Ass Marco Melandri als Dritter die Ziellinie. Gut, aber nicht gut genug. «Der dritte Platz war nicht das perfekte Ergebnis, aber es ist wie es ist und besser als manch andere. Ich bin dankbar dafür», stellte Sykes gegenüber SPEEDWEEK.com fest.

«Drei Starts waren nicht optimal, man musste extrem vorsichtig mit der Kupplung umgehen. Ich denke insgesamt habe ich das beste aus der Situation gemacht», berichtete der Brite weiter. «Zuerst versuchte ich Johnny zu folgen, aber ich hatte früh massives Untersteuern. Bei den heißen Bedingungen hatten wahrscheinlich alle damit so ihre Probleme. Besonders in Kurve 1 und 4 war es schwierig, da hatte ich mehrfach heikle Momente. Bei Rennmitte habe ich nicht mehr zu sehr attackiert und habe mehr auf mein Pitboard und die Reifen geachtet.»

«Für Sonntag wollen wir aber versuchen, das Bike ein wenig besser zum Einlenken zu bringen und ich denke wir können auch die Traktion am Hinterrad verbessern. Ich bin schon enttäuscht, dass wir aus den frischen Reifen nicht die bestmögliche Performance herausholen konnten.»

Durch seine Konstanz zermürbt Sykes' Teamkollege Jonathan Rea auch 2018 die Konkurrenz. Für Sykes gibt es dafür eine einfache Erklärung. «Was soll ich dazu sagen? Johnny ist eine Ausnahmeerscheinung, außerdem wurde die Kawasaki seit 2012 gut entwickelt und das Motorrad, das es zu schlagen gilt. Johnny ist ein sehr guter Fahrer und hat ein konstant funktionierendes Paket, ich denke das ist das ganze Geheimnis.»

Dafür rückt für Sykes der zweite Rang in der WM-Tabelle wieder in erreichbare Nähe: Weil Chaz Davies nur Achter wurde, liegt Sykes nur noch 10 Punkte hinter dem Ducati-Piloten zurück.

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