Das Yamaha-Werksteam 2019 steht: Keine Überraschung

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Bei der Unterschrift: Michael van der Mark, Yamaha-Rennchef Eric de Seynes und Alex Lowes (v.l.)

Bei der Unterschrift: Michael van der Mark, Yamaha-Rennchef Eric de Seynes und Alex Lowes (v.l.)

Seit Misano stand fest, dass das Yamaha-Werksteam die Superbike-WM 2019 erneut mit Michael van der Mark und Alex Lowes bestreiten wird. Jetzt wurden die beiden Piloten offiziell bestätigt.

Wochenlang sah es so aus, als würde Michael van der Mark für nächste Saison ins Kawasaki-Werksteam wechseln und dort an der Seite von Weltmeister Jonathan Rea fahren. Doch dann kam der Doppelsieg in Donington Park und der Niederländer geriet ins Grübeln.

Seit dem Misano-Event Anfang Juli war klar, dass van der Mark bei Yamaha bleibt, zweiter Fahrer bei Kawasaki wird Leon Haslam. Alex Lowes hat sich erst gar nicht bei anderen Herstellern umgehört, sondern von Anfang an auf eine Vertragsverlängerung mit Yamaha gesetzt. Mit seinem Sieg in Brünn und bislang drei Podestplätzen in dieser Saison empfahl sich der WM-Sechste.

«Ich habe viel Vertrauen in dieses Projekt und bin glücklich, für eine dritte Saison mit Yamaha unterschrieben zu haben», sagte van der Mark, der als WM-Dritter in die Sommerpause ging. «Yamaha glaubt an mich, deshalb bilden wir eine starke Kombination. Wir haben deutliche Fortschritte erzielt, sodass wir jetzt Rennen gewinnen und jedes Wochenende vorne mitfahren können. Wir arbeiten schwer dafür, einen weiteren Schritt zu machen und dann unser gemeinsames Ziel zu erreichen: Die Weltmeisterschaft zu gewinnen.»

«Ich bin seit Yamahas werksseitiger Rückkehr im Team, gemeinsam haben wir viel durchgemacht», hielt Lowes fest. Es gab Hochs und Tiefs, der Trend ist aber auf jeden Fall positiv. Es ist großartig, dass ich dieses Jahr mein erstes Rennen gewinnen konnte. Dieser Erfolg bedeutet nichts anderes, als dass ich das jetzt jedes Wochenende erwarte. Meine Ambition war schon immer, Weltmeister zu werden. Ich glaube so sehr an dieses Projekt, dass das angesichts der gemachten Fortschritte nicht unrealistisch ist. Ich habe den Rennsport noch nie so genossen wie mit diesem Team. Ich werde weiterhin alles geben, damit es Yamaha dorthin schafft, wo sie hingehören.»

Am letzten Juli-Wochenende starten van der Mark und Lowes gemeinsam mit Katsuyuki Nakasuga beim Langstreckenklassiker in Suzuka, wo der Hersteller mit den drei Stimmgabeln im Logo den vierten Sieg in Folge erobern will.

Ende August testet ein Großteil der Superbike-WM-Teams in Portimao, auch Yamaha. Mitte September wird auf der Rennstrecke an der Algarve das finale Saisondrittel eingeläutet.

Neben den beiden Motorrädern bei Pata Yamaha, sehen wir 2019 ein bis zwei zusätzliche R1-Werksmaschinen bei Aufsteiger GRT – abhängig vom Budget.

Kommen zwei Fahrer zum Einsatz, soll es ein etablierter aus der Superbike-WM sein und ein Yamaha-Pilot aus der Supersport-WM. Besonderes Interesse zeigen Marco Melandri und Tom Sykes. Reicht das Geld nur für ein Motorrad, bekommt dieses der Aufsteiger aus der 600er-Klasse. Sandro Cortese, Lucas Mahias und Jules Cluzel haben vorgesprochen.

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