Neil Hodgson: «Man muss sich ja nicht hassen»

Von Helmut Ohner
Superbike-WM
Der frühere SBK-Weltmeister Neil Hodgson (li.) an der Seite von Alex Lowes

Der frühere SBK-Weltmeister Neil Hodgson (li.) an der Seite von Alex Lowes

Nach der Vertragsverlängerung für die Saison 2019 von Alex Lowes und Michael van der Mark bei Pata Yamaha erklärt der frühere Superbike-Weltmeister Neil Hodgson, warum er es für einen klugen Schachzug hält.

Dem Briten Alex Lowes sowie dem Niederländer Michael van der Mark gelangen in dieser Saison ihre ersten Siege in der Superbike-Weltmeisterschaft. Beide hatten die Yamaha YZF-R1 in den letzten Jahren zu einem Sieger-Motorrad entwickelt. 2019 haben sich sowohl Lowes, als auch van der Mark den Weltmeistertitel zum Ziel gesetzt. Der frühere Superbike-Weltmeister Neil Hodgson erklärt, warum er es für durchaus möglich hält.

«Alex und Michael gehören zu den jüngeren Piloten in der Superbike-Weltmeisterschaft, es liegen also noch viele Jahre vor ihnen. Beide haben außerordentlich viel Talent und sie haben sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt und gehören mittlerweile zu den Sieganwärtern in der Superbike-Weltmeisterschaft», stellt Hodgson fest.

In der Vergangenheit konnte man immer wieder beobachten, dass sich teaminterne Kämpfe durchaus negativ auf die Ergebnisse auswirken können. «Nach meinen Beobachtungen herrscht zwischen den beiden eine gesunde Rivalität, was gut für die Motivation ist. Man muss seinen Teamkollegen ja nicht hassen, aber auch nicht lieben, man sollte ihn aber zumindest respektieren und das scheint bei Pata Yamaha der Fall zu sein.»

«Für die Weiterentwicklung des Motorrades benötigt es Piloten, die ein aussagekräftiges Feedback geben können. Alex und Michael scheinen die selben Vorstellungen von der Fahrwerksabstimmung zu haben und verstehen es, ihrer Mechanikercrew zu erklären, was sie benötigen, um noch schneller zu werden. Das macht es für die Mannschaft leicht.»

Geht es nach dem Superbike-Weltmeister 2003, der jetzt als Kommentator tätig ist, muss man bei Pata Yamaha für die kommende Saison aber noch einige Kleinigkeiten ändern, um letztendlich im Kampf um den Weltmeistertitel ein ernstes Wörtchen mitreden zu können. «Für ein weiteres Jahr in einem funktionierenden Team zu sein, ist für einen Fahrer extrem wichtig, wenn er das Maximum aus sich herausholen will.»

«Entscheidend wird sein, ob ihnen das Team ein Motorrad zur Verfügung stellen kann, mit dem man an jedem Rennwochenende aufs Podium fahren kann und davon ist man im Augenblick noch meilenweit entfernt. In Imola waren sie ohne Chancen und vierzehn Tage später konnte Michael in Donington beide Läufe gewinnen.»

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