Alvaro Bautista meint: «Kawasaki wurde nicht besser»

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Sinnbild der WM: Alvaro Bautista vor Jonathan Rea

Sinnbild der WM: Alvaro Bautista vor Jonathan Rea

In Jerez und Misano ist Ducati-Star Alvaro Bautista je einmal in Führung liegend gestürzt, sein Vorsprung in der Superbike-WM ist auf 16 Punkte geschrumpft. «Die anderen Fahrer haben zugelegt», bemerkte der Spanier.

Alvaro Bautista hat das Zepter in der Superbike-WM in grandioser Weise übernommen. Die ersten elf Rennen gewann der langjährige MotoGP-Pilot in Folge, seine ersten Niederlagen gegen Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) erlitt er erst beim fünften Event in Imola.

In Jerez und Misano leistete sich Bautista grobe Fehler, als er jeweils im zweiten Hauptrennen in Führung liegend und unbedrängt stürzte. In Misano konnte er sich als 14. ins Ziel retten, somit verspielte der 34-Jährige 48 statt 50 Punkte. Rea rückte durch die Fehler Bautistas jeweils einen Platz nach vorne und bekam so neun Punkte geschenkt.

Der Spanier hat gegenüber dem Nordiren also in zwei Events 57 Punkte verjuxt, sein Vorsprung auf Rea beträgt deshalb zur Saisonmitte nur noch 16 Punkte.

Rea ist der Überzeugung, dass sich Kawasaki seit Saisonbeginn steigern und den Rückstand auf Ducati verringern konnte, Bautista sieht das anders. «Zu Beginn der Saison hat niemand meinen Level erwartet», hielt der 14-fache Laufsieger fest. «Nach den Siegen in Australien meinten sie, das wäre, weil Australien speziell ist. Nach Thailand sagten sie dasselbe. In Aragon dachten sie erstmals darüber nach, dass es vielleicht nicht an der Strecke liegt, sondern weil ich wirklich auf diesem Level bin. Dort sind sie aufgewacht und haben angefangen zu arbeiten.»

Der WM-Leader gegenüber SPEEDWEEK.com weiter: «Jetzt sehe ich, dass die anderen Fahrer in den Trainings gleich arbeiten wie ich, sie gehen ihr Wochenende anders an. Sie haben von mir gelernt und sich verbessert. Kawasaki hat mit dem Motorrad keinen Schritt nach vorne gemacht, sie nützen jetzt nur präziser ihr Potenzial. Dieses Potenzial war schon immer vorhanden, sie fuhren im Training aber trotzdem eine schnelle und dann wieder eine langsamere Runde. Jetzt gehen sie immer ans Maximum – in der Vergangenheit mussten sie das nicht.»

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