Markus Reiterberger (13./BMW): «Mehr ist nicht drin»

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Markus Reiterberger war zum ersten Mal in Laguna Seca

Markus Reiterberger war zum ersten Mal in Laguna Seca

Während sein BMW-Teamkollege Tom Sykes dem ersten Sieg mit der neuen S1000RR immer näher rückt, strauchelt Markus Reiterberger. Der Bayer verpasste beim Superbike-Meeting in Laguna Seca in allen Rennen die Top-10.

Dass Markus Reiterberger schnell Motorrad fahren kann, bewies er mit zwei sechsten Plätzen in Assen. Doch zu selten findet der 25-Jährige mit seinem Team das perfekte Set-up für die BMW S1000RR, das solche Ergebnisse regelmäßig ermöglicht. In Laguna Seca waren es die verhaltenen Plätze 15, 12 und 13.

Zu Gute muss man Reiti halten, dass er zum ersten Mal auf der kalifornischen Piste war, die mit der legendären Corkscrew und der blind einzulenkenden Kurve 1 zu den schwierigsten im Kalender der Superbike-WM zählt. Schon manch gestandener Rennfahrer erhielt auf der 3,6 km kurzen Piste eine Lehrstunde. «Es war ein schwieriges Wochenende, aber wir konnten wieder ein paar Punkte holen», zuckte der BMW-Pilot mit den Schultern.

Das Superpole-Race wurde nach Stürzen abgebrochen. Am Ende einer Gruppe, die um Platz 9 kämpfte, kam Reiterberger als Zwölfter ins Ziel. «Beim Sprintrennen ging es nach dem Neustart super», hielt der dreifache IDM Champion fest. «Beim zweiten Rennen heute Nachmittag haben wir uns für einen anderen Reifen als gestern entschieden und der hat sich die ersten 15 Runden lang bewährt. Danach ließ die Performance des Reifens leider nach und ich hatte wieder viel Bewegung im Bike. Am Ende habe ich leider noch zwei Positionen verloren, konnte aber den 13. Platz ins Ziel retten und mir damit noch ein paar Punkte für die Meisterschaft sichern.»

Reiterberger geht kritisch mit seiner Leistung in den USA. «Ich hatte mit den Top-10 geliebäugelt, habe sie dann aber leider verfehlt. Natürlich hatte ich mir mehr erhofft, weil ich weiß, dass ich mehr kann, aber momentan lässt es leider nicht mehr zu», grübelte der Deutsche. «Ich hoffe, dass wir noch ein paar Sachen finden, dass ich mit dem Bike richtig schnell werden kann. Wir müssen weiter arbeiten und dürfen jetzt nicht aufgeben und irgendwann platzt der Knoten.»

Ergebnisse Laguna Seca, 2. Lauf: 1. Davies. 2. Rea. 3. Razgatlioglu. 4. Lowes. 5. Sykes. 6. Haslam. 7. Baz. 8. Torres. 9. Melandri. 10. Rinaldi. 11. Mercado. 12. Laverty. 13. Reiterberger. 14. Cortese. 15. Kiyonari.

WM-Stand nach Laguna Seca:
1. Jonathan Rea (Kawasaki), 433 Punkte
2. Álvaro Bautista (Ducati), 352
3. Alex Lowes (Yamaha), 220
4. Michael van der Mark (Yamaha), 215
5. Leon Haslam (Kawasaki), 202
6. Toprak Razgatlioglu (Kawasaki), 191
7. Chaz Davies (Ducati), 184
8. Tom Sykes (BMW), 170
9. Marco Melandri (Yamaha), 138
10. Sandro Cortese (Yamaha), 100
...
14. Markus Reiterberger (BMW), 60


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