Superbike-WM

SBK-Rookie Delbianco: «Jetzt grüßen mich Rea, Sykes»

Von - 08.08.2019 10:38

Wie schwer es ist, sich im Feld der Superbike-WM zu etablieren, erlebt in diesem Jahr Rookie Alessandro Delbianco. Was der Honda-Pilot tun musste, um von den Stars der Szene wahrgenommen zu werden.

Erst 2018 wechselte Alessandro Delbianco von den kleinvolumigen Moto3-Bikes hin zu den 1000-ccm Superbikes. Im Althea-Team absolvierte der junge Italiener die Superstock-1000-EM und erreichte im Regenrennen in Brünn als Zweiter sein bestes Finish.

Durch Abschaffung der Stock-Serie stieg Delbianco in die Superbike-WM 2019 auf und fährt eine private Honda. In Abwesenheit von Werkspilot Leon Camier war der 22-Jährige nicht selten bester Honda-Pilot – zum Beispiel im verregneten ersten Lauf in Donington als Neunter.

Dabei verlief die Karriere von Delbianco nicht wie im Bilderbuch.

«Ich begann mit Minibikes, aber als die Motorräder immer größer wurden, musste ich aufhören», erzählte Delbianco. «Fünf Jahre, als ich zwischen elf und 16 Jahre alt war, fuhr ich nicht. Erst als ich in der Moto3 einen Wildcard-Einsatz fahren konnte und gewann, konnte ich 2016 wieder eine komplette Saison fahren. Das war mein erstes richtiges Jahr als Rennfahrer. Ein paar Jahre lieferte ich Rollstühle und Betten an Krankenhäuser aus, meine Ambitionen waren aber größer. Vor zwei Jahren konnte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausmalen, dass ich in der SBK-WM landen würde.»

Durch sein spektakuläres Rennen in Donington machte Delbianco erstmals auf sich aufmerksam. Aber nicht durch sein Top-10-Finish, sondern weil er einen Highsider abfing, neben dem Motorrad stehend über eine patschnasse Wiese preschte, um sich danach wieder ins Feld einzureihen und unbeeindruckt weiterzufahren.

«Es gibt ein paar Piloten, mit denen ich mich gut verstehe – zum Beispiel Jordi Torres und Loris Baz. Zu anderen Kollegen habe ich keine Beziehung», verriet Delbianco. «Aber nach Donington Park bin ich mit meinem Safe ein Teil der Superbike-WM-Familie geworden. Jetzt grüßen mich mehr. Ich habe mich mit Tom Sykes und Jonathan Rea unterhalten. Es ist, als ob sie jetzt anerkennen, dass ich einer von ihnen bin.»

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