Barni Ducati: «Wir wollten kein Risiko eingehen»

Von Tim Althof
Superbike-WM
Michele Pirro auf der Barni Ducati in Jerez

Michele Pirro auf der Barni Ducati in Jerez

Michele Pirro gilt für Ducati als Allzweckwaffe. Der Italiener sprang in Jerez bei den Testfahrten der Superbike-WM für den angeschlagenen Leon Camier beim Barni Racing Team ein und erledigte solide Arbeit.

Ducati-Testfahrer Michele Pirro fuhr 2019 in der italienischen Motorradmeisterschaft (CIV) mit dem Barni Racing Team zum Meistertitel. Außerdem startete der Italiener mit einer Wildcard beim Superbike-WM-Event in Misano und wurde zweimal Achter. Für den zweitägigen Test in Jerez ersetzte Pirro Leon Camier, der sich vor zwei Wochen in Aragon an der Schulter verletzte und sich bis zum nächsten Test im Januar wieder auskurieren soll.

Pirro arbeitete vorrangig daran, das Gefühl für die Front der Ducati Panigale V4R zu verbessern. Außerdem hatte das Team einige Aufgaben mit der Elektronik zu erledigen. Am Ende wurde es der 12. Rang für den Italiener. «Wir haben am Donnerstag und Freitag an der Federung der Ducati gearbeitet und ich muss ehrlich sagen, dass ich ein besseres Gefühl gefunden habe, als wir es bei unserem Gaststart beim Rennen in Misano hatten», erklärte der 33-Jährige.

«Showa erledigt einen großartigen Job, das gesamte Motorrad entwickelt sich weiter. Obwohl wir am Freitag nur den halben Tag gefahren sind, haben wir einen guten Job in Jerez gemacht», berichtete Pirro, der 2019 neben seinen Einsätzen auf dem Ducati-Superbike, auch drei Gaststarts in der MotoGP-WM absolvierte.

Auch Teamchef Marco Barnabò war mit dem letzten Test des Jahres zufrieden: «Ich möchte mich bei Michele bedanken, dafür, dass er so kurzfristig eingesprungen ist. Er hat sehr professionell gearbeitet und die Elektronik sowie die Frontpartie des Bikes in Blick auf 2020 weiterentwickelt. Wir hätten natürlich bevorzugt, dass Leon Camier auf dem Bike sitzt, doch wir wollten kein Risiko eingehen, damit er sich vollständig regenerieren kann, um beim nächsten Test im Januar wieder dabei sein zu können.»

Kombinierte Zeitenliste SBK-Test Jerez, 28./29. November:

1. Jonathan Rea, Kawasaki, 1:38,397 min
2. Toprak Razgatlioglu, Yamaha, 1:39,226
3. Loris Baz, Yamaha, 1:39,280
4. Michael van der Mark, Yamaha, 1:39,287
5. Alex Lowes, Kawasaki, 1:39,400
6. Scott Redding, Ducati, 1:39,466
7. Tom Sykes, BMW, 1:39,587
8. Niccolo Canepa, Yamaha, 1:39,967
9. Chaz Davies, Ducati, 1:40,000
10. Eugene Laverty, BMW, 1:40,328
11. Xavi Fores, Kawasaki, 1:40,356
12. Michele Pirro, Ducati, 1:40,427
13. Federico Caricasulo, Yamaha, 1:40,613
14. Garrett Gerloff, Yamaha, 1:40,714
15. Lorenzo Savadori, Kawasaki, 1:40,946

Mehr über...

siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Covid-19: Gedanken zu Lehren aus der Vergangenheit

Von Günther Wiesinger
Wer bis jetzt noch kein Verständnis für die rigorosen Maßnahmen der Regierungen und Behörden zur Covid-19-Eindämmung aufbringt, hat den Ernst der Lage nicht begriffen.
» weiterlesen
 

TV-Programm

Mi. 01.04., 12:00, Eurosport 2
Formel E: FIA-Meisterschaft
Mi. 01.04., 13:05, Motorvision TV
Classic
Mi. 01.04., 14:00, Eurosport 2
Rallye: Rallye Dakar
Mi. 01.04., 14:30, Eurosport 2
Rallye: Rallye Dakar
Mi. 01.04., 15:00, ORF Sport+
Rallye Weltmeisterschaft
Mi. 01.04., 15:50, Motorvision TV
Monster Jam Championship Series
Mi. 01.04., 16:15, ORF Sport+
Formel 1 Grand Prix Italien 1984
Mi. 01.04., 16:15, Hamburg 1
car port
Mi. 01.04., 16:40, Motorvision TV
Top Speed Classic
Mi. 01.04., 17:10, Motorvision TV
Racing Files
» zum TV-Programm
205