Haga peilt in Katar Siege an

Von Jörg Reichert
Noriyuki Haga glaubt an sich

Noriyuki Haga glaubt an sich

Beim zweiten Saisonmeeting der Superbike-WM in Katar will Noriyuki Haga seine WM-Führung behaupten. Trotz magerer Beute im letzten Jahr gibt sich der Japaner selbstbewusst.

Nach den Plätzen 1 und 2 beim Saisonauftakt in Phillip Island unterstrich Ducati-Pilot Noriyuki Haga eindrucksvoll seine Titelambitionen. Der 34-Jährige will an jedem der 14 Rennwochenenden diese Leistung bringen und am Ende Saison seine erste Superbike-Meisterschaft feiern. Doch Katar gehörte im letzten Jahr nicht gerade zu seinen besten Rennen. Von Position 6 startend kam «Nitro-Nori» nach Sturz im ersten Lauf nur auf Rang 14 ins Ziel; der zweiten Lauf endete nicht wesentlich besser auf Position 13. Sein bestes Resultat auf der 5,4 Km langen Wüstenpiste war ein dritten Platz 2006.

Aber das ist für Haga kein Grund für leise Töne. «Ich bin sehr zufrieden, wie die beiden Läufe in Australien verlaufen sind. Jedes einzelne Rennen ist für mich ein Wettkampf, den ich gewinnen will. Die Performance meiner Ducati ist sehr gut und mein Team ist fantastisch. Zusammen werden wir versuchen, den Erfolg von Phillip Island zu wiederholen», strotzt der in Italien lebende Japaner vor Selbstbewusstsein.

Auch Michel Fabrizio hat gemischte Ergebnisse in Katar vorzuweisen. Sein einziges Podium stammt aus 2005 in der Supersport-WM. Letztes Jahr sah der Italiener das karierte Tuch auf den Positionen 9 bzw. 5. «Es wird Zeit, dass ich wieder aufs Podium steige. Ich bin in guter Form und fühle mich wohl auf der Ducati. Ich bin bereit für die Rennen in Katar», lautet die Kampfansage von Fabrizio.

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