BMW Italias grosser Deal

Von Ivo Schützbach
Andrea Buzzoni hat noch viel vor

Andrea Buzzoni hat noch viel vor

Seit Wochen hat Andrea Buzzoni, Geschäftsführer von BMW Italia, daran gearbeitet, das BMW-Werksteam zu bekommen. Seine Bemühungen tragen 2013 Früchte.

Als Buzzoni vor zwei Wochen während des Superbike-WM-Laufs in Aragón allzu offen mit italienischen Journalisten über seine Pläne für 2013 sprach, bekam er von BMW München noch einen Rüffel, dementierte anschliessend alle Aussagen.

Wie seit heute offiziell ist, hat Buzzoni bereits damals die Wahrheit verraten: BMW Italia wird 2013 das BMW-Werksteam, Marco Melandri kommt als Fahrer an Bord. «Dass wir mit Carlos Checa verhandeln, ist auch kein Geheimnis», sagte der Italiener gegenüber der Wochenzeitschrift SPEEDWEEK. «Auch Jonathan Rea ist sehr interessant.»

Buzzoni fährt fort: «Erfolg im professionellen Motorsport hängt vom perfekten Zusammenspiel aller Faktoren ab: vom Fahrer über Team und Technologie bis hin zum Reifen. Immer bedeutender wird darüber hinaus die wirtschaftliche Komponente. BMW Motorrad hat deshalb beschlossen, das Engagement in der Weltmeisterschaft neu auszurichten. Wir bedanken uns für das Vertrauen und freuen uns auf unsere neue Aufgabe. Die Erfolge in dieser Saison zeigen: Die eingeleitete Entwicklungsarbeit trägt Früchte, die BMW S1000RR ist in der Superbike-Weltmeisterschaft siegfähig. Das ist ein Verdienst von Bernhard Gobmeier und seiner Mannschaft. Auf dieser Grundlage werden wir 2013 aufbauen.»

Dass der Fünf-Jahres-Vertrag mit BMW-Werksteam-Partner alpha Racing nicht verlängert wird, geht noch auf den ehemaligen Leiter BMW Motorrad, Hendrik von Kuenheim, zurück. Auch sein Nachfolger Stephan Schaller hat Sparen als Prämisse ausgegeben. Da kommt es gelegen, dass BMW Italia mit Wettanbieter GoldBet bis inklusive 2014 einen potenten Hauptsponsor hat. Dem Werksteam ist es seit dem Einstieg 2009 nicht gelungen, einen externen Hauptsponsor zu finden.

Wie BMW aus der S1000RR seit Februar 2012 ein Siegmotorrad entwickelt hat, lesen Sie in Ausgabe 31 der Wochenzeitschrift SPEEDWEEK – ab 17. Juli für 2,20 Euro / Fr. 3.80 im Handel!

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